Stephan Schlier ist Bad Aiblings neuer Bürgermeister

Hauchdünner Vorsprung in der Stichwahl - CSU-Mann behält mit 51,2 Prozent die Nase vorn

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Er ist im Alter von 32 Jahren in die Stichwahl um Aiblings Bürgermeisteramt gestartet und wird wohl mit gefühlt 99 Jahren auf dem Chefsessel im Rathaus Platz nehmen: So sehr wird der CSU-Mann wohl gealtert sein in diesem packenden Zweikampf. In einem nervenaufreibenden Kopf-an-Kopf-Rennen konnte sich Stephan Schlier von der CSU vor seiner Gegenkandidatin Martina Thalmayr am Ende durchsetzen. Nachdem es die längste Zeit 50:50 stand, verbuchte Schlier schließlich 51,2 Prozent der Stimmen für sich.

Offensichtlich konnte ihn am Ende der Söder-Bonus in Sachen Corona über die 50-Prozent-Hürde tragen und Bad Aibling wird wohl nun mindestens sechs weitere Jahre auf die erste Frau an der Spitze warten.

 

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8 Kommentare zu “Stephan Schlier ist Bad Aiblings neuer Bürgermeister

  1. Wie jemand mit einem derart schwachen Persönlichkeits- und Leistungsprofil zum Bürgermeister gewählt wird, ist mir ein Rätsel. Jetzt 8000 brutto Bürgermeistergehalt pro Monat bekommen, 6 Jahre lang… Da hat sich ja der bisherige berufliche Nichteinsatz gelohnt.

    Das kann nur mit “richtiger” und “falscher ” Parteizugehörigkeit zu erklären sein.

    Dann viel Erfolg beim burgern, Herr Burgamoasta!

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    1. Kein Wahlprogramm, ein paar Schlagworte zu Themen die man eh nicht beeinflussen kann wie Geburtsstation , zum Schluss auf die letzten Meter noch mehr Schlagworte zum Thema Corona und Schlagzeilen im CSU hörigen OVB bei der man die Gegenkandidatin schlecht aussehen lassen will, wenn das der Wähler/in mit den entsprechenden Kreuz belohnt, da kann man nur noch verzweifeln. Ich hoffe für Bad Abiling dass er ganz viel lernt und es nicht ganz so schlimm wird.

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      1. Das sind die gekränkten Aussagen von zwei verbitterten Grünen!!!! Ist schön zu lesen, wie niveaulos, manche Menschen ihren Frust loswerden! Wir haben eine Wahl gehabt und der Sieger ist Herr Schlier. Bevor Ihr ein Urteil sprechen könnt, lasst Ihn doch erst mal arbeiten und ich denke, er wird es sehr gut machen. Die Kommentare, die Mia und Bürgerin geschrieben haben, sind ein lächerlicher Versuch, den Herrn Schlier, in ein schlechtes Licht zu stellen.

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        1. Ah, wer nicht für jemanden ist, muss automatisch zu den anderen gehören. Klar.

          Ich bin einfach der Meinung, dass ein 32-Jähriger, der sich im bisherigen Leben weder durch Familiengründung noch durch beruflichen Erfolg und Ehrgeiz hervorgetan hat, nicht geeignet ist, die größte Kommune im Landkreis zu führen. Da fehlt es einfach an Führungsqualitäten. Woher sollen die auch kommen, wenn’s noch nicht mal mit dem eigenen Selbstmanagement klappt.

          Aber jetzt lebt alle damit. Er wird sich nun beweisen müssen, was sicher kein Spaß wird.

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          1. Es reicht jetzt. Die Aussage zum Selbstmanagement stellt juristisch ganz klar eine Beleidigung dar. Mia fehlt der Anstand und der Respekt vor der demokratischen Mehrheit.

  2. Ja, die Bürgermeisterwahl ist sehr knapp ausgegangen. Herr Schlier hat 234 Stimmen mehr als Frau Thalmayr bekommen und damit ist er gewählt. Auch mit nur einer Stimme mehr wäre er ins Amt gekommen. Ist damit die Diskussion über das Wahlergebnis erledigt? Nicht ganz, denn da war doch noch was.
    Hatte nicht die AFD vor der Stichwahl eine Wahlempfehlung für Herrn Schlier ausgegeben? Bei einem so knappen Wahlergebnis lohnt es sich, nochmal auf die Zahlen zu schauen:
    Bei der Kommunalwahl am 15. März wurde der Bürgermeisterkandidat der AFD Herr Vieregg von 375 Personen gewählt. Die Liste der AFD erhielt 8498 Stimmen, die aber durch 24 geteilt werden müssen, um die Anzahl der Personen zu ermitteln, die AFD gewählt haben, denn Wahlberechtigte hatten jeweils 24 Stimmen, die sie vergeben konnten. Bei dieser Rechnung kommt man auf rund 355 Personen. Wenn ich nun von etwa 350 AFD-Wählern in Bad Aibling ausgehe, liege ich sicherlich nicht falsch.
    Setze ich nun die 234 Stimmen, die Herrn Schlier ins Amt geholfen haben, mit der Anzahl der AFD-Wählern ins Verhältnis (234 zu 350), so vermute ich, dass Herr Schlier mit den Stimmen der AFD – gewollt oder ungewollt – ins Amt gehievt wurde. Damit haben wir keine Thüringer Verhältnisse, aber Parallelen dazu gibt es schon.
    Es wird sich zeigen, ob die alte JU-Freundschaft zwischen Herrn Schlier und Herrn Winhart im Stadtrat wiederbelebt werden wird und Herr Winhart zukünftig das Zünglein an der Waage spielen darf.

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    1. Dazu sollte er erst mal lernen, sein Zünglein in zaum zu halten, geschweige denn an einer demokratischen waage!

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      1. Ernst-Christian Pahl

        Noch hat Herr Schlier wohl nicht die Wahl angenommen. Ausreden für eine Nichtannahme könnten die schwindenden Möglichkeiten sein, als Volksbeglücker in die Annalen einzugehen, wie auch die Aussicht auf einen zunehmend renitenten Stadtrat ohne die unsäglichen DDR-Mehrheiten gehabter Art.
        Merke: Bedenke, was Du Dir wünschst – es könnte Dir gewährt werden.

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