„Brauchen viel mehr Schutzausrüstung!”

 

Erstmals fand an diesem Mittwochmittag eine Video-Pressekonferenz des Landratsamtes statt – zur Corona-Situation im schwer betroffenen Landkreis Rosenheim. Daran nahmen neben dem Pressesprecher der Behörde, Michael Fischer, auch der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes in Rosenheim, Dr. Wolfgang Hierl und der Geschäftsführer der RoMed-Kliniken, Dr. Jens Deerberg-Wittram (Foto) teil – sowie zudem die Leiter der Führungsgruppen Katastrophenschutz von Stadt und Landkreis, Hans Meyrl und Bettina Bauer sowie der in einer Katastrophenlage notwendige Einsatzleiter, Kreisbrandrat Richard Schrank. Ein Thema war die geplante Errichtung von Hilfskrankenhäusern, wie von Ministerpräsident Dr. Markus Söder gefordert …

Hier sagte Bettina Bauer, dass man von der Regierung jetzt eine Konzeption erhalten habe und die Suche nach Standorten im Gange sei. Bis Ende der Woche müssten erste Vorschläge deshalb nun auch aus dem Landkreis der Regierung vorliegen.

Aktuell sei noch nichts konkret, so dass auch heute darüber noch keine nähere Auskunft gegeben werden könne von ihrer Seite. Fest stehe aber, dass die Nutzung von Turnhallen in einem Notfallplan wohl das allerletzte Mittel seien …

Wie Bettina Bauer betonte, sei aufgrund der lange andauernden Katastrophen-Lage das Problem der personellen Ressourcen nicht zu unterschätzen. Wichtig sei die enge Verzahnung von Stadt und Landkreis Rosenheim. Auch mit dem Schwerpunkt der dringend benötigten Schutzausrüstung. Hier gebe es aber nachwievor leider massive Engpässe.

Richard Schrank richtete einen Appell an die Bevölkerung, dringend benötigte Schutzmaterialien zur Verfügung zu stellen. Er richtete den Aufruf vor allem auch an Nagelstudio-Inhaber oder Tattoo-Läden-Besitzer, aus der Arbeit noch vorhandene Schutzmasken, Kittel oder Schutzanzüge zur Verfügung zu stellen. Ebenso die Bitte an Handwerks-Betriebe …

Bitte sich wenden an maskenhilfe@kfv-rosenheim.de!

Weitere Berichte zur Pressekonferenz folgen.

Screenshot: Renate Drax