Moldauische Handwerker müssen umkehren

kontrolle an der Inntalautobahen - Rosenheimer Bundespolizei beschuldigt Moldauer der Schleuserei

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Die Bundespolizei hat im Rahmen der Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der 33-jährige Fahrer eines in Frankreich zugelassenen Pkw stammt ursprünglich aus der Republik Moldau. Er wollte offenkundig zusammen mit zwei Landsleuten, 27 und 33 Jahre alt, illegal in die Bundesrepublik einreisen. Wie sich herausstellte, war dies für den jüngeren Mitfahrer bereits der dritte Versuch, unerlaubt nach Deutschland zu gelangen.

Zwar konnten sich die drei Moldauer bei der Kontrolle auf Höhe Kiefersfelden mit ihren Reisepässen ausweisen, allerdings hätten sie für ihren schon seit August 2019 andauernden Aufenthalt im Schengen-Gebiet zusätzlich Visa oder andere Aufenthaltsgenehmigungen benötigt. Über diese verfügten sie aber nicht. Eigenen Angaben zufolge hätten sie seit Längerem in Frankreich als Handwerker gearbeitet und so für ihren Lebensunterhalt gesorgt. Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte das Trio wegen des illegalen Einreiseversuchs und den Fahrer zusätzlich wegen des Einschleusens von Ausländern an. Außerdem wurde den drei moldauischen Staatsangehörigen die Einreise verweigert. Die drei mussten das Land wieder in Richtung Österreich verlassen.

Der Anordnung der Staatsanwaltschaft entsprechend hatte der mutmaßliche Schleuser als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren 1.200 Euro zu hinterlegen. Der eine der beiden Begleiter, der schon zum wiederholten Mal ohne die erforderlichen Papiere bei der Einreisekontrolle festgestellt wurde, musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro abgeben.

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