Fuchs-Babys auf qualvolle Weise getötet

Spaziergänger machen gestern grausige Entdeckung in einem Wald in Rosenheim

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Was die unbekannten Täter dazu bewogen hat, die Tiere auf diese so qualvolle Weise zu töten, ist noch nicht geklärt: Kleine Baby-Füchse wurden in Rosenheim in einem Waldstück vorsätzlich gelockt und getötet. Eine 28-Jährige war gestern Mittag zusammen mit ihrer Bekannten im Bereich der Brunnholzstraße spazieren gegangen. Sie nahmen auch einen Weg durch den dortigen Wald. Plötzlich entdeckten sie auf dem Waldboden liegend ein totes Fuchsbaby.

Nur ein paar Meter weiter sahen sie eine Art Betonrohr (Foto), das in den Waldboden eingegraben war. Im Inneren des Betontrichters lagen Lebensmittel wie Toastbrot und Fleischreste. Am Boden liegend, innerhalb des Betonrings, lagen drei weitere tote Fuchs-Babys …

Die Rosenheimer Polizei geht aktuell von folgendem Tatablauf aus:

Unbekannte Täter legten Speisereste in das Innere des Betonrohrs. Die Tiere sollten vermutlich durch den Geruch angelockt werden. Die Füchse stiegen über die Anhebung des Betonrings und fielen ins Innere. Die Tiere waren nun gefangen, da die Außenwände für sie zu groß und zu hoch waren, um wieder allein herauszukommen. Der oder die Täter müssen dies beim Verteilen der Speisereste gewusst oder zumindest billigend in Kauf genommen haben.

Die Polizei Rosenheim führt vor Ort Ermittlungen und Spurensicherungen durch. Fragmente von Fußspuren und Reifenspuren sind im Nahbereich vorhanden, ob diese im Zusammenhang mit den Tätern stehen, ist noch unklar. Der zuständige Jagdpächter wurde verständigt – die Fahndung läuft.

Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.

 

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2 Kommentare zu “Fuchs-Babys auf qualvolle Weise getötet

  1. “Der oder die Täter müssen dies beim Verteilen der Speisereste gewusst oder zumindest billigend in Kauf genommen haben.”

    Natürlich, das _muss_ der gewusst haben. Ausgeschlossen, dass der einfach einer der Grattler ist, die ihr Zeug in der Natur entsorgen, und der einfach sein Plastikgraffel da reingeschmissen hat, weils gerade gelegen kam … Nein, das _MUSS_ gezielter Mord an Fuchsbabies gewesen sein.

    Schon toll, welches Menschenbild und welchen Verfolgungswillen unsere Polizei hat. Da hab ich so richtig vertrauen, dass ich im Fall der Fälle so richtig fair und unvoreingenommen behandelt würde …

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    1. Ich sehe das genauso wie der Martin. Der oder die wollte ihren Müll einfach schnell entsorgen ( was ich keineswegs für richtig halte! ) – aber mörderischen Vorsatz
      zu unterstellen , finde ich krass überzogen! Füchse sind Nachttiere ; also woher sollten die ” Täter “wissen, dass gerade dort junge Füchse sind? Warum vermutet die Polizei gleich das Böse?

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