Mit 2,3 Promille und großer Wut

Randale am Bahnhof: Ungar schlug und spuckte und er wollte einer Polizistin in den Finger beißen

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Die Rosenheimer Bundespolizei hat am gestrigen Pfingstmontag einen Ungarn in Untersuchungshaft gebracht. Der Mann war bereits am Sonntag nach einer Fahrscheinkontrolle am Bahnhof festgenommen worden. Zunächst hatte er sich gegenüber der Zugbegleiterin aggressiv und feindselig verhalten – in völlig betrunkenem Zustand. Später hatte er sich zudem den Bundespolizisten widersetzt und diese tätlich angegriffen.

In den Mittagsstunden am Pfingstsonntag waren die Bundespolizisten informiert worden, dass eine Bahnmitarbeiterin von einem Fahrgast bespuckt und beleidigt würde. Ein 36-Jähriger war ohne Ticket im Regionalzug von München nach Rosenheim unterwegs. Daraufhin wollte die Zugbegleiterin eine Fahrpreis-Nacherhebung ausstellen. Doch als dem Ungarn dies offenbar klar wurde, entriss er der 29-Jährigen seinen zuvor ausgehändigten Ausweis. Er beleidigte sie mit Worten sowie Gesten und versuchte, sie zu bespucken.

Nach Ankunft des Zuges am Rosenheimer Bahnhof verhielt sich der ungarische Staatsangehörige auch den Beamten gegenüber äußerst unkooperativ. Er schlug, trat und spuckte in Richtung der Bundespolizisten.

Zudem beleidigte er sie fortlaufend. Einer Beamtin versuchte er, in den Finger zu beißen. Durch Kopfstöße verletzte sich der Mann selbst, so dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Eine richterlich angeordnete Blutentnahme ergab einen Wert von 2,3 Promille.

Letztlich brachten die Bundespolizisten den Ungarn auf richterliche Anweisung hin in eine Münchner Justizvollzugsanstalt. Dort hatte er seine Untersuchungshaft anzutreten. Er wird sich unter anderem wegen Beleidigung, Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten müssen.

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