728 Tage im Gefängnis warten

Im Landkreis gestern Rumänen verhaftet - Wegen „Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung"

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Die Bundespolizei hat gestern bei Grenzkontrollen im Landkreis einen Rumänen verhaftet. Dem 30-Jährigen steht nun ein längerer Gefängnisaufenthalt bevor. Wie sich bei der Überprüfung der Personalien des Pkw-Fahrers nahe Kiefersfelden herausgestellt hatte, war der Mann vom Landgericht Berlin bereits im Jahr 2014 wegen „Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung” zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden …

Nachdem er etwa die Hälfte der Strafzeit verbüßt hatte, war er aus Deutschland abgeschoben worden. Gleichzeitig war gegen ihn bis 2022 ein Einreiseverbot verhängt worden. Die Berliner Ausländerbehörde hatte ihm das Recht auf Freizügigkeit aberkannt.

Mit seiner Rückkehr hat der rumänische Staatsangehörige nicht nur gegen die bestehende Einreisesperre verstoßen, sondern auch selbst dafür gesorgt, dass die ausstehende Restfreiheitsstrafe nun doch fällig wird, so die Polizei heute.

Gemäß des Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Berlin ist ein weiterer Freiheitsentzug von 728 Tagen vorgesehen.

Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte den Verhafteten aufgrund seines Verstoßes gegen das Einreiseverbot an und brachte ihn anschließend in die Justizvollzugsanstalt nach Bad Reichenhall.

 

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