IHK-Chef für viergleisigen Komplettausbau

Wirtschaft brauche den Brenner-Nordzulauf - Die Coronakrise dürfe die Planungen nicht bremsen

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Die Coronakrise dürfe die Planungen für den Brenner-Nordzulauf nicht bremsen – aus Sicht der oberbayerischen Wirtschaft, so die IHK am heutigen Dienstagnachmittag in einer Presseerklärung. „Eine Verlangsamung wäre ein falsches Signal und würde die Anbindung unserer Region an den Brenner-Basistunnel unnötig verzögern, zum Nachteil unserer Unternehmen und deren Wettbewerbsfähigkeit“, sagt IHK-Vizepräsident Georg Dettendorfer (Foto). Er begrüßt die Eröffnung eines Raumordnungsverfahrens für den möglichen Bahntrassen-Neubau im Inntal …

„Es ist wichtig, dass die Planungen jetzt einen Schritt weiter sind und die grundsätzliche
Raumverträglichkeit der fünf von der Deutschen Bahn vorgelegten
Grobtrassen untersucht wird“, sagt der Speditionsunternehmer aus Nußdorf.

Die bayerische Wirtschaft setze sich für einen viergleisigen Komplettausbau der Zugstrecke von München über Rosenheim nach Kiefersfelden als nördlichen Zulauf zum Brenner-Basistunnel ein.

„Der Tunnel ist ein Investment für Jahrhunderte. Die leistungsfähige Bahnstrecke wird den südeuropäische Wirtschaftsraum und die Wirtschaftszentren in Mittel- und Nordeuropa noch besser verbinden und vernetzen“, erklärt Dettendorfer.

Die IHK betont außerdem, dass mit der Stärkung der Schiene der sensible Alpenraum geschützt und die europäische Umwelt- und Verkehrspolitik, wie sie im Green Deal
konzeptioniert sei, umfänglich unterstützt werde.

Foto: Dettendorfer

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