Enkelgerecht handeln

Landrat Lederer will den Umwelt- und Klimaschutz großschreiben - Synergien schaffen

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Elan zeigt der neue Rosenheimer Landrat Otto Lederer auch, wenn es um das Thema Umwelt und Klimaschutz geht. Er betonte gestern Mittag im Rahmen seiner ersten Pressekonferenz (wir berichteten bereits), dass man diesen „nicht gegen die Wirtschaft und auch nicht gegen die Landwirtschaft ausspielen“ dürfe. Vielmehr brauche man sie alle unbedingt gemeinsam – er setze auf Synergien der innovativen Ideen. Das Wort nachhaltig sei ihm mittlerweile zu abgedroschen, er wähle hier lieber das Wort „enkelgerecht”.

Es komme auf das Zusammenspiel aller an, es komme auf die Gemeinschaft an: Energiewende, Artenvielfalt, Naturschutzgebiete, das wertvolle Gut Wasser oder das Radwege-Konzept im gesamten Kreisgebiet. Ja, man sei auf einem guten Weg, aber dieser Weg müsse Schritt um Schritt weitergegangen werden …

 

Zu unserem Foto:

Der Mais ist derzeit die wichtigste Energiepflanze in der Region. Er kommt hervorragend mit dem Klima zurecht, liefert bei guter Witterung Spitzenerträge und scheint somit unschlagbar. An dieses Ertragsniveau kommt die „durchwachsene Silphie“ (im Bild) nicht ganz heran – trotzdem positioniert sie sich ergänzend zum Mais, wie auch Landrat Otto Lederer heute noch einmal betonte.

Denn sie kann in einigen Bereichen punkten:

Der größte Vorteil der Pflanze ist, dass sie eine Dauerkultur ist. Das heißt, sie muss nur einmal gesät werden und kann durchaus 15 Jahre lang geerntet werden.

Kosten für Bodenbearbeitung, Saatgut, Anbauen und Pflanzenschutz können über die Jahre deutlich reduziert werden.

Künftig wird die Silphie mit 240€/ha (einmalig) vom Landkreis gefördert. Die Förderung kann über den Maschinenring Rosenheim e.V. beantragt werden.

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