Mehr Plastik-Müll durch Corona-Krise

Die Corona-Zeit hat im Müll-Produzieren einen Rückschritt verursacht – geradezu weltweit. Alles möglichst virenneutral eingepackt in Plastik und auch die Essen-to-go-Situation war da nicht gerade förderlich, sich umweltfreundlich zu verhalten. Auf die Müllvermeidung sollten sich deshalb die Bürger nun wieder mehr konzentrieren. Das hofft auch das Sachgebiet Abfallwirtschaft im Landratsamt Rosenheim, das wohl deshalb jetzt eigens auf die Müllvermeidung beim Grillen daheim aufmerksam macht.

Im Freien in netter Gesellschaft gemeinsam Essen, das macht einfach Spaß.

Die Behörde in einer Presseerklärung:

Allerdings verursachen Einmalgrills, Plastikbesteck, Pappbecher und Reste des Grillgutes viel Abfall. Der lässt sich leicht vermeiden, indem beispielsweise Lebensmittel ohne Verpackungen beim Bäcker, Metzger, Gärtner oder auf dem Markt gekauft werden.

Geschirr und Besteck von zu Hause ersetzt leicht Artikel wie Papp- und Plastikgeschirr sowie Plastikbesteck oder Einmalgrills. Die sind meist nicht aus recycelbaren Stoffen und erhöhen deshalb das Restmüllaufkommen.

Um auch die Reste des Grillgutes wie Fleisch- und Gemüseabfälle umweltfreundlich entsorgen zu können, gibt es auf allen Wertstoffhöfen des Landkreises Rosenheim sowie den Kompostieranlagen kostenlos Kunststoffeimer samt passender Papiertüten. Plastiktüten dürfen nicht verwendet werden.

Die Eimer haben ein Fassungsvermögen von zehn Litern. Die Ausgabe der Kunststoffeimer ist nicht auf einen Eimer pro Haushalt beschränkt.

Weitere Informationen zum Thema Abfall gibt es unter www.landkreis-rosenheim.de sowie im Sachgebiet Abfallwirtschaft/Abfallberatung, telefonisch unter 08031 392 4313 oder per E-Mail unter abfallberatung@lra-rosenheim.de.