Jetzt kommen mehr Schilder

DAV will Spannungen vermeiden - Zu zahlreich sind Wanderer, E-Biker, Mountainbiker unterwegs

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Seit den Corona-Lockerungen nimmt der Druck auf die Tourismus-Hotspots auch in der Heimatregion zu. Noch mehr Wanderer, E-Biker und Mountainbiker sind in der Natur unterwegs und wenn sich ihre Wege kreuzen kommt es immer wieder zu Ärger, so der DAV in einer aktuellen Presseerklärung. Der E-Bike Boom sorge dafür, dass Radler an entlegenste Stellen kommen – Waldbesitzer und Landwirte fühlen sich sprichwörtlich überrollt. Der Deutsche Alpenverein versuche zu schlichten und appelliert deshalb an die Vernunft aller.

Der Alpenverein erforscht seit zwei Jahren in zwei Pilotregionen rund um Bad Tölz und Oberstdorf, mit welchen Maßnahmen Spannungen zwischen den Bikern, Wanderern und Grundbesitzern vermieden werden können.

Rechtlich dürfen Radler überall dorthin, wo sich auch Wanderer bewegen. Das Bayerische Naturgesetz gewährt freies Betretungsrecht der Natur. Statt Verboten appelliert der Alpenverein an die Vernunft aller – will aber in Zukunft auch Ausschilderungen und Tourenbeschreibungen verbessern. Aus der Erfahrung vom Winter weiß der Alpenverein, dass sich rund 90 Prozent an Schilder halten. Im Vergleich zu Österreich oder der Schweiz hat Bayern da einen besonders großen Nachholbedarf.

Quellen BR / DAV

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