Zwischen Au und Grub in die Wiese

Am Montagmittag gegen 11.00 Uhr wurden auf der Staatsstraße 2010 in Bad Feilnbach die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und der Straßenmeisterei Rosenheim gefordert. Auf Höhe Steinwies kam der Sattelzug nach rechts ins Bankett und auf Grund des durchnässten Bodens nach rechts von der Fahrbahn ab.

Der Fahrer machte in dieses Situation alles richtig und hielt den Sattelzug gerade, so konnte er die etwa ein Meter hohe Böschung einfach hinabfahren, ohne dass sich das Gespann überschlug oder umkippte. Dennoch stand der Sattelzug nun gut zwei Meter von der Fahrbahn entfernt und war in den Boden versunken. Also musste schweres Gerät ran. Ein lokaler Abschleppunternehmer rückte mit zwei Abschleppfahrzeugen samt Kran an und konnte den Sattelzug herausziehen.

Problematisch war, dass die A8 in Fahrtrichtung Salzburg zu dieser Zeit wegen eines anderen schweren Verkehrsunfalls komplett gesperrt war. Deshalb kam es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf der St2010, welche die Umfahrungsstrecke bildet. Deswegen wurden die Feuerwehren Dettendorf, Au b. Bad Aibling sowie Niklasreuth (Lkr. Miesbach) zur Unterstützung angefordert. Ohne deren überaus wichtigen Beitrag zur Verkehrslenkung hätte das Verkehrsaufkommen zu einem Verkehrskollaps geführt. Ferner musste der Sattelzug durch die Feuerwehr einmal komplett abgespritzt werden, da dieser voller Schlamm und Erde war und so die Fahrbahn erheblich beschmutzt worden wäre. Die St2010 war im gesamten Abschnitt von der St2077 bis zum Ortseingang Au b. Bad Feilnbach für eine Dauer von zwei Stunden vollständig gesperrt.

Die Straßenmeisterei Rosenheim reinigte im Anschluss die Fahrbahn, sodass gegen 16.30 Uhr der Einsatz für alle Einsatzkräfte abgeschlossen werden konnte. Ein Kraftakt für alle Einsatzkräfte, der mit Bravour gemeistert wurde.