Der Diebstahl aus Wertstoff-Containern

Drei Ungarn hatten es gestern auf Elektrogeräte, Alteisen und Werkzeuge abgesehen

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Zeugen verständigten gestern Nachmittag die Rosenheimer Polizei, dass sich am Wertstoffhof drei verdächtige Personen aufhalten, die sämtliche Wertstoffcontainer durchsuchen und Gegenstände in Fahrzeuge laden. Die Personen wurden auf ihr Verhalten angesprochen, sie liefen daraufhin zu ihrem Lieferwagen und fuhren eilig davon. Eine Streife der Rosenheimer Polizei war zufällig in der Nähe und konnte den Lieferwagen noch in der Brückenstraße anhalten und kontrollieren. Die drei Insassen, 22-, 18- und 35-jährige Männer aus Ungarn, gaben sich zunächst ahnungslos, sagt die Polizei.

Auf der Ladefläche wurden mehrere Elektrogeräte, Alteisen und Werkzeuge entdeckt.

Auf Nachfrage der Beamten gaben die Männer an, dass sie vor rund zwei Stunden bei einem Wertstoffhof im Landkreis Traunstein gewesen waren, die Gerätschaften seien ihnen dort angeblich geschenkt worden.

Eine Nachfrage der Polizei bei diesem Wertstoffhof habe diese Aussage dann aber nicht bestätigt. Auch dort waren sie offenbar aufgefallen, nachdem die Container von ihnen durchwühlt worden waren und auf Ansprache seien sie auch dort sofort geflüchtet, schildert es die Polizei heute.

Keinesfalls handelte es sich bei den Geräten um Geschenke durch den Wertstoffhof, so die Beamten weiter.

Die aufgefundenen Gegenstände müssten jetzt den jeweiligen Wertstoffhöfen zugeordnet werden, der Beuteschaden dürfe bei rund 1000 Euro liegen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Rosenheim wurde eine Sicherheitsleistung erhoben und ein Strafverfahren wegen Diebstahl eingeleitet.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Ungarn wieder entlassen.

Die drei Männer gaben an, dass sie den Lieferwagen in Ungarn extra als Transportmittel gemietet hatten, um sich Alteisen und alte Elektrogeräte nach ihren Vorstellungen organisieren zu können. Die Gegenstände hätten dann in Ungarn verkauft werden sollen.

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