Gemeinsam für den Kurpark

Martina Thalmayr und Petra Keitz-Dimpflmeier beantragen, den Aiblinger Weihnachtsmarkt in den Kurpark zu verlegen

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Bei den Kommunalwahlen im vergangenen März waren sie als Bürgermeisterkandidatinnen noch politische Konkurrentinnen. Jetzt aber ziehen Martina Thalmayr (Grüne) und Petra Keitz-Dimpflmeier (SPD) an einem Strang. Denn die beide Fraktionsvorsitzenden im Aiblinger Stadtrat haben ein gemeinsames Ziel: Der Weihnachtsmarkt soll heuer umziehen, vom Marienplatz in den Kurpark. Einen entsprechenden Antrag (s.u.) reichten sie nun fristgerecht bei Bürgermeister Stephan Schlier und den Stadträten ein.

Somit wird das Thema in der kommenden Stadtratssitzung als Tagesordnungspunkt behandelt werden. Nach Meinung der Politikerinnen schlägt man mit der Verlegung des Christkindlmarktes gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen würde er in einem idyllischeren Ambiente stattfinden und zum anderen könnten die bis dahin vielleicht noch geltenden Abstandsregeln besser eingehalten werden können. Im Kurpark gibt es einfach das größere Platzangebot.

Für Martina Thalmayr würde sich mit dem Umzug auch ein Punkt erfüllen, den sie sich zu Vor-Corona-Wahlkampfzeiten auf die Fahne geschrieben hat, denn abgesehen von allen Hygieneregeln – für sie ist ein Markt im Park ungleich stimmiger.

Hier ist der Antrag im Original:

 

 

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8 Kommentare zu “Gemeinsam für den Kurpark

  1. Ich fände es super im Kurpark da wäre mehr Platz

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  2. Das hat man schon vor Jahrzehnten vergeblich versucht, damals noch gegen die Armada der Werbegemeinschaft. Im Kurpark ist Ambiente, Infrastruktur, finden eh schon weihnachtliche Veranstaltungen statt, hat man wesentlich bessere Veranstaltungsmöglichkeiten drinnen und drausssen und eine Neuausrichtung des”kulinarischen” Bratwurstmarktes ist eh angebracht. es liegen dafür übrigens schon seit längerem Pläne in Rathaus Schubladen.
    Und um 21:30 hätte auch der Nachbar seine Ruhe…..

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    1. “Bratwurstmarkt”, sehr schön! Erst durch Punkt 2. des Antrags macht die Verlagerung inden Kurpark richtig Sinn. Vorbilder könnten sein der Reider Markt oder der Weihnachtsmarkt der Feilnbacher am Jenbach.

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  3. Das wäre eine wirklich gute Möglichkeit, endlich einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt, der unserem Anspruch als Kurort – auch in touristischer Hinsicht – gerecht werden würde zu bekommen.
    So könnte sich über die Jahre unser Weihnachtsmarkt von der Alibi-Veranstaltung ohne irgendwelche Besonderheiten zu einer echten überregionalen Institution entwickeln.
    Sicher wäre es dann auch sinnvoll, in der ganzen Innenstadt Wegweiser Richtung Weihnachtsmarkt aufzustellen.

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  4. Anita Asenkerschbaumer

    In meinem Bekanntenkreis stellt sich seit Jahren die Frage warum man nicht den Aiblinger Christkindlmarkt in den Kurpark verlegt. Somit hoffe ich auf eine breite Zustimmung in unserem Stadtrat. Auch eine Erweiterung des bisherigen rein “kulinarischen” Christkindlmarkt wäre eine echte Bereicherung für unsere Stadt.

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  5. Ernst-Christian Pahl

    Außerordentliche Zeiten erfordern außerordentliche Einfälle.
    Sonst keine Sorgen ?

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    1. Dieses Null- und Totschlagargument war schon jeher beliebt bei Zeitgenossen, denen nichts kluges zum Thema einfallen will, die es sich aber nicht nehmen lassen wollen, etwas dagegen zu sagen.
      Aber jeder darf sich so gut er kann blamieren.

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  6. Die Fronleichnamsfeierlichkeiten, Feldmessen oder das das städtische Weihnachtssingen finden im schönen Kurpark statt. Kultur im Park ist seit fast 20 Jahren ein wöchentliches Sommerhighlight, angepasst an die hochsensible Nachbarschaft, sogar das altehrwürdige Parkfest von den Trachtlern wurde mit einem Facelift versehen, der Irlachweiher wurde zur Folklocation – und immer noch passt es 2-3 “Zeilen”trächtigen nicht, weil die schon immer ein Heimspiel haben wollten!

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