Als Taxi-Fahrt getarnt?

Mit zwei Vietnamesen - In den Polizei-Vernehmungen machten alle widersprüchliche Angaben

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Am gestrigen Montagabend haben Bundespolizisten auf der Autobahn im Landkreisbereich ein in Deutschland zugelassenes Taxi gestoppt. Was zunächst wie ein normaler Fahrauftrag wirkte, ließ bei den Beamten in der Kontrollstelle den Verdacht einer Schleusertour aufkommen. Der Fahrzeugführer wurde festgenommen und zusammen mit seinen zwei vietnamesischen Fahrgästen zur Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei gebracht.

Im Rahmen der Grenzkontrollen wies sich der Taxifahrer mit einem türkischen Reisepass und einer deutschen Aufenthaltserlaubnis aus. Sein vietnamesischer Beifahrer war ohne Einreisepapiere unterwegs. Die Frau im Fonds des Wagens verfügte lediglich über einen vietnamesischen Pass. Ein Visum oder eine andere Aufenthaltsberechtigung konnte die 51-Jährige nicht vorlegen.

In den Vernehmungen machten alle drei Personen widersprüchliche Angaben. Die Rosenheimer Bundespolizei geht von einer organisierten Fahrt aus.

Nach ersten Erkenntnissen kommt ein „Fahrpreis“ von 700 bis 800 Euro für die Fahrt von Italien nach Deutschland in Betracht. Die Ermittler leiteten Verfahren wegen Einschleusens von Ausländern beziehungsweise versuchter illegaler Einreise ein und verständigten die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an.

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