Bahnverkehr: ja, neue Trassen: nein

ÖDP Mangfalltal ermuntert Bürger zur Stellungnahme gegen derzeitige Trassenplanung des Brennernordzulaufs

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Die ÖDP Mangfalltal informierte am vergangenen Samstag zusammen mit der Bürgerinitiative Kolbermoor am Aiblinger Marienplatz. über das derzeitige Raumordnungsverfahren zum Brennernordzulauf und sammelten vor Ort die Stellungnahmen der Bürger zur Weiterreichung an die Regierung von Oberbayern.

Foto: Christine Mehlo-Plath (l.) und Anna Maria Kirsch von der ÖDP

„Wir befürworten zwar aus Umweltgründen eine Verlagerung der Güter auf die Schiene, sehen aber hierfür keinen Bedarf an neuen Trassen, da die Bestandstrasse leicht die doppelte Menge an Gütern aufnehmen könnte. Das gesparte Geld muss dann aber in effektive Lärmschutzmaßnahmen investiert werden“, sagte Ortsverbandsvorsitzende und stellvertretende Kreisvorsitzende Christine Mehlo-Plath.

Der sogenannte „Raumwiderstand“ durch die Bevölkerung sei wichtig, meinte ÖDP-Stadträtin Anna Maria Kirsch, „damit sich eine möglichst lärmarme und landschaftsschonende Trassenvariante durchsetzen kann. Die sehen wir momentan nur in einer Ertüchtigung der Stammstrecke“ „Es  geht uns um den Schutz unserer schönen Kultur- und Erholungslandschaft, die durch eine langjährige Großbaustelle mit Lärm, Schmutz und Baustellenverkehr in Gefahr ist.“ Auch die darauf folgende Dauerlärmbelastung mit vielen durchrauschenden Personen- und Güterzügen, besonders durch die aufgeständerte Bauweise sieht Kirsch sehr kritisch. „Diese würde die Kurstadt Bad Aibling und besonders den Ortsteil Harthausen sehr belasten“, ist sie sicher. Der ÖDP-Kreisverband unterstrich diese Position jüngst durch eine eigene Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren. Die Einwendungsfrist endet am 24. Juli.

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