Medizinische Spitzentechnologie

Prof. Dr. Christian Zeckey ist neuer Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie in Rosenheim

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Seit wenigen Tagen hat Prof. Dr. Christian Zeckey (Foto) als neuer Chefarzt der RoMed-Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie seinen Dienst aufgenommen – als Nachfolger von Prof. Dr. Gerd Regel, der nun den wohlverdienten Ruhestand genießt. Der 41-jährige Prof. Dr. Christian Zeckey, Spezialist und Familienvater aus Marburg an der Lahn, war nach Stationen in Mainz, Valencia, Bristol und Hannover zuletzt als geschäftsführender Oberarzt an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig und zudem sechs Jahre als Ärztlicher Leiter des Rettungshubschraubers Christoph 4 im Einsatz.

Sein Interesse für die Unfallchirurgie und Orthopädie führt bei Prof. Dr. Zeckey zur perfekten Verschmelzung der beiden Fächer. „Wir behandeln Patienten vom Säugling bis in das hohe Lebensalter mit akuten Verletzungen oder muskuloskelettalen Beschwerden. Das Spektrum ist daher sehr groß und einer tollen Dynamik unterworfen. Wir bewegen uns zwischen der Akuttraumatologie im Schockraum und der planbaren Operation aus der Sprechstunde. Durch die Behandlung von Arbeitsunfällen haben wir Berührungspunkte zu den unterschiedlichsten Berufsgruppen, natürlich auch aus dem Klinikum“, so der Chefarzt.

Die Kombination zwischen diesen unterschiedlichen Arbeitsfeldern und die damit verbundene Patientenbindung auch im Heilungsverlauf macht die Unfallchirurgie und Orthopädie für den Professor besonders spannend. „Wir können unseren Patienten durch unsere chirurgisch-technischen Fähigkeiten helfen, ihre Mobilität und Selbstständigkeit selbst nach schwersten Unfällen oder erheblichen chronischen Veränderungen wiederzuerlangen. Durch moderne, minimal-invasive und angepasste Behandlungsmethoden können wir inzwischen eine sofortige Mobilisierung und Vollbelastung auch bei älteren Patienten ermöglichen – Ergebnisse, die vor einigen Jahren noch nicht denkbar waren“, betont Prof. Dr. Zeckey.

Sein Ziel als Mediziner ist das optimale Behandlungsergebnis, von der vermeintlich kleineren Verletzung bis zum schwerverletzten Patienten. Gleichermaßen gilt dies für die chronischen oder verschleißbedingten Veränderungen. „Eine gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sehe ich in dem Gesamtkonzept als äußerst wichtigen Pfeiler in der Patientenversorgung“, hebt Prof. Dr. Zeckey hervor.

Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der Becken- und Wirbelsäulenchirurgie sowie der (Spät)Rekonstruktionen der Extremitäten auch bei Knochenverlust und Osteomyelitis (Knochenmarksentzündung). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frakturendoprothetik mit Revisions- und Wechselendoprothetik. Er ist aktives Mitglied verschiedener Fachgesellschaften wie z.B. der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, AG Becken III, AG Alterstraumatologie, AE (Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik) und dem Berufsverband Deutscher Chirurgen.

„In Zusammenarbeit mit den Kliniken des Verbunds möchten wir in Rosenheim besonders die Traumaversorgung ausbauen. Wir übernehmen damit eine große Verantwortung für die Region und ich freue mich sehr darauf, mit meinen Mitarbeitern diese Versorgung auch überregional anbieten zu können. Durch nationale und internationale Vernetzungen können wir auch bei komplexen Situationen optimale Behandlungsergebnisse erzielen.“

Seine Motivation diesen Beruf jeden Tag mit der gleichen Leidenschaft auszuüben liegt in den Menschen, die er mit seinem Team in komplexen und teilweise schwierigen Lebensphasen begleitet. Hierbei gehört laut Prof. Dr. Zeckey das offene Ohr für seine Patienten und deren Angehörige ebenso dazu, wie die Nutzung der medizinischen Spitzentechnologie. Dabei unterstreicht er: „Messbare Behandlungsergebnisse werden künftig den Unterschied ausmachen. Insbesondere Unfälle kennen dabei keine Wochenenden oder Uhrzeiten – wir sind immer für Sie da.“

Privat verbringt Prof. Dr. Zeckey seine Zeit am liebsten mit seiner Familie und im Freundeskreis. Seine Frau und die beiden Kinder sind sein Dreh- und Angelpunkt. Einen typisch freien Tag bei ihm zuhause beschreibt er folgendermaßen: „Wir frühstücken gemeinsam und genießen dann unsere Zeit zusammen. Sehr gerne beginnen wir den Tag mit einem Stadtbummel und fahren dann raus an die Seen oder die Berge. Wir schätzen die Lebenskultur und das tolle Umfeld der Region sehr. Wir genießen unsere Freizeit gerne zusammen mit unseren Freunden und gehen Hobbies wie dem Bergwandern, Segeln und dem Skifahren nach.“

Foto: RoMed-Klinik / Quirin Leppert

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