Hochwasser hält Aiblings Feuerwehren auf Trab

Mehr als 50 Einsätze gestern - Mangfall unter Kontrolle - Glonn als Sorgenkind

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Über 50 Einsätze arbeitete die Feuerwehr Stadt Bad Aibling gemeinsam mit den Stadtteilfeuerwehren im Stadtgebiet ab. Zahlreiche Keller liefen voll mit Wasser, Sandsäcke mussten auf die verschiedenen Einsatzstellen verteilt werden, Brücken und Straßenzüge wurden in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Bauhof gesperrt.

Pegelstände ähnlich wie 2013 wurden innerhalb von ein paar Stunden erreicht, jedoch nicht die Mangfall war diesmal das Problem, da die Hochwasserschutzmaßnahmen Wirkung zeigten, sondern diesmal war die Glonn das „Sorgenkind“.

Die Lage besonders in der Bahnhofstraße entwickelte sich rasant. Die Feuerwehr war aber sehr gut vorbereitet und sorgte gemeinsam mit der Feuerwehr Willing vor.

Sogenannte „Flood tubes“ die bei der Feuerwehr Willing stationiert sind, wurden bereitgestellt. Diese langen Schläuche können mit Wasser gefüllt werden und werden als mobile Wassersperren eingesetzt, darüberhinaus sind sie schnell einsetzbar. Somit spart man sich Personal, das sonst Sandsackmauern errichten müsste und viel wertvolle Zeit.

Der Führungsdienst führte regelmäßig Erkundungsfahrten durch, um die Lage genau im Blick zu haben und auf jede Lageänderung sofort reagieren zu können. Die Funkzentrale in der Feuerwehr Bad Aibling wurde besetzt, um die Einsätze die von der Integrierten Leitstelle per Fax ankamen, zu priorisieren und auf die Einsatzkräfte einzuteilen.

Zwischendurch musste auch noch eine Rauchentwicklung bei einem PKW am Texaskreisel abgearbeitet werden. Hier war jedoch ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr nötig. Als die Einsatzkräfte am PKW eintrafen, hatte sich der Rauch verzogen und es war kein Brand feststellbar.

Am späten Abend entspannte sich die Lage und es kamen nur noch ein paar vereinzelte Meldungen mit „Wasser im Keller“.

Fotos: © Feuerwehr Bad Aibling

 

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