Verkehr kam komplett zum Erliegen

Eine Bilanz der Autobahnpolizei Raubling zum gestrigen Tag mit Starkregen und Hochwasser

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Bereits gegen 4.20 Uhr zeichnete sich gestern eine  Hochwasserlage auf der A 8 Höhe bei Achenmühle ab. Im weiteren Tagesverlauf verlagerte sich das Hochwassergeschehen auch auf die Inntalautobahn bei Brannenburg und weiter auf den Streckenabschnitt der A8 bei Pang, nahe Rosenheim. Über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Autobahnmeisterei, THW und Polizei waren bis in die Nacht mit der Hochwasserbekämpfung und dem Freihalten der Fahrspuren beschäftigt, so doi Polizei in ihre ersten Bilanz. Foto: Georg Barth

Um 4.20 Uhr ging die erste Meldung über eine Wasseransammlung auf der A8 bei Achenmühle ein. Der neben der Autobahn fließende Aubach war übergelaufen und hatte die Fahrspuren für beide Richtung überspült. Die Autobahn musste für den Verkehr zunächst komplett gesperrt werden, bis die Autobahnmeisterei einen Fahrstreifen Richtung Salzburg befahrbar machen konnte.

Die Polizei leitete den Verkehr an den Anschlussstellen  Rosenheim und Bernau aus. Zunächst konnten die Lkw im Schritttempo an der Schadenstelle vorbei fahren. Im Laufe des Vormittags konnten sukzessive beide Fahrtrichtungen wieder frei gegeben werden. Im Laufe des Vormittags musste die Autobahnausfahrt Brannenburg der A93 (Inntal) wegen Überflutung gesperrt werden. Dies hatte jedoch kaum Auswirkung auf den fließenden Verkehr.

Gravierender war die Überflutung der A8 in Fahrtrichtung Salzburg auf Höhe Wasserwiesen im Laufe des Nachmittages. Die Kalten trat über die Ufer und flutete die dreispurige Fahrbahn Richtung Salzburg. Jedoch konnte eine Fahrspur dauerhaft frei gehalten werden.

Durch das Auslegen eines Sandsäckestreifens auf einer Länge von 100 Metern gelang es den Einsatzkräften von Feuerwehr, THW und der Autobahnmeistereien Rosenheim und Holzkirchen, wenigstens einen Fahrstreifen befahrbar zu halten, so dass der sich stauende Verkehr abfließen konnte. Den Verkehrsteilnehmern wurde die Umleitungsstrecke U 71 a  zur Umfahrung des Staugeschehens angeboten.

 

Im weiteren Verlauf der A8 kam es am Abend noch bei Grabenstätt zu einer erheblichen Behinderung wegen des Hochwassers.

 

Die Folgen der Überschwemmungen auf den Autobahnabschnitten waren natürlich auch auf den Umleitungsstrecken spürbar, da auch dort verschiedene Strecken gesperrt waren.

Noch bis spät in die Nacht beziehungsweise bis in die Morgenstunden des heutigen Mittwochs hatte die Polizei alle Hände voll zu tun, den Lkw-Verkehr auf der Autobahn zu koordinieren und zu lenken. Leider hatten einige unvernünftige Lkw-Fahrer ihre Fahrzeuge auf dem Standstreifen abgestellt. Sie wurden bis zur nächsten Parkmöglichkeit dirigiert.

Im Übrigen muss man den Verkehrsteilnehmern überwiegend Lob zollen, dass sie mit dieser Ausnahmesituation geduldig und gelassen umgegangen sind, so die Polizei.

 

 

 

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