Polizei-Computer schlug Alarm

Aus dem Reisebus heute direkt ins Gefängnis - Bundespolizei nimmt 32-jährigen Italiener fest

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Die Rosenheimer Bundespolizei hat am heutigen Montag einen Italiener ins Traunsteiner Gefängnis eingeliefert. Wenige Stunden zuvor war der Mann bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn festgenommen worden. Seine Rückkehr nach Deutschland führte für zwei Jahre hinter Gitter, meldet die Bundespolizei am Nachmittag.

Bundespolizisten kontrollierten auf der A93 bei Kiefersfelden im Landkreis die Insassen eines Reisebusses aus Italien. Bei der Überprüfung der Personalien des italienischen Staatsangehörigen fanden die Beamten heraus, dass er bereits 2018 vom Amtsgericht München wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden war. Anstatt seine Haft anzutreten, hatte sich der 32-Jährige offenbar ins Ausland abgesetzt.

Seine Flucht endete nun in der Grenzkontrollstelle der Bundespolizei. Auf richterliche Anordnung hin wurde der Festgenommene in die Justizvollzugsanstalt Traunstein gebracht. Dort wird der Italiener voraussichtlich seine zweijährige Strafe „absitzen“ müssen.

Auch ein mit Haftbefehl gesuchter Rumäne musste seine Reise auf der Inntalautobahn ungeplant beenden. Gegen den 30-Jährigen war wegen Diebstahls eine Geldstrafe in Höhe von rund 1.700 Euro, inklusive Kosten, verhängt worden. Da er die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, hatte der rumänische Staatsangehörige einen 49-tägigen Haftaufenthalt im Gefängnis in Bad Reichenhall anzutreten.

 

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