Zum Abschied ein Hupen

Trucks reihen sich in Au zur Bestattung von Andreas Schubert entlang der Gottschallinger Straße

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Nichts ging mehr am Freitagvormittag zwischen Au und Bad Feilnbach: Gut 70 Trucks parkten auf der Gottschallinger Straße, die Polizei sperrte die Verbindung für den Verkehr ab. Der Anlass war ein trauriger – Andreas Schubert (42), Kult-Trucker aus Gmund am Tegernsee, starb am 31. Juli nachmittags an einem Herzinfarkt. Am Freitag nun wurde er im Gedenkwaldgarten Au bestattet.

Um dem Spediteur und prominenten Kollegen ein angemessenes letztes Geleit zu geben, versammelten  sich an die 100 Trucker aus Deutschland und Europa vor dem Friedhof in Au und verfolgten die Trauerzeremonie per Live-Stream in ihren Fahrerkabinen. Durch die immer noch geltenden Corona-Maßnahmen war die Besucherzahl im Gedenkwaldgarten auf 180 Personen beschränkt.

Andreas Schubert war nicht nur ein Spediteur, der bei seinen Mitarbeitern äußerst beliebt war, er war zudem durch die DMAX-TV-Serie „Asphalt Cowboys“ ein echter Promi am Steuer seines Lkw. Seit 2012 ließ er sich dafür auf seinen Fahrten durch ganz Europa filmen. Verbiegen ließ er sich allerdings nie, der Ur-Bayer blieb auch vor der Kamera stets sich selbst. Das bestätigen auch die Worte, die seine Frau Kerstin via Facebook zu seinem Abschied schrieb: „Ich verlor meinen besten Freund, den loyalsten und geradlinigsten Menschen in meinem Leben.“

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