Auch in Aibling wehen bald die gelben Bänder

Obst- und Gartenbauvereine Bad Aiblings unterstützen die Aktion des Selbererntens

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Feldkirchen-Westerham ist schon dabei – jetzt zieht auch Bad Aibling mit: Das Projekt „Gelbes Band” soll auch in der Kurstadt und Umgebung Einzug halten. Die Idee hinter dieser Aktion ist, dass Eigentümer von Obstbäumen, die ihre Bäume nicht abernten können oder wollen, sie mit einem gelben Band markieren und damit zur Ernte für die Öffentlichkeit freigeben. Die Obst- und Gartenbauvereine Bad Aiblings unterstützen die Aktion und wollen bei ihren Mitgliedern dafür werben.

Die Bänder können ab sofort jede Woche zu den üblichen Öffnungszeiten kostenfrei im Bürgerbüro im Rathaus am Marienplatz abgeholt werden. Wer selbst ein gelbes Band zu Hause hat, kann dies selbstverständlich ebenso verwenden. Bei Bäumen, die von der Straße nicht einsehbar sind, kann zusätzlich ein Band an den Gartenzaun oder die Haustüre gebunden werden.

Beim Abernten von Bäumen, die mit dem gelben Band gekennzeichnet wurden, sind drei Regeln zu beachten:

• Es dürfen keine Äste abgebrochen oder Bäume beschädigt werden.

• Die Grundstücke dürfen nicht verschmutzt und müssen so wieder verlassen werden, wie sie angetroffen wurden.

• Das Abernten der markierten Bäume geschieht auf eigene Gefahr und sollte – zumindest bei eingezäunten Grundstücken – vorher mit den Besitzern abgesprochen werden.

Fragen und Anregungen zu diesem Projekt beantwortet Katharina Dietel, Umweltreferentin des Stadtrates, gerne per unter der kdietel@posteo.de

· Hoffen wir auf eine gute Ernte für die Landwirtschaft und auf viele Eigentümer, die überschüssiges Obst, das sonst verkommen würde, mit einem gelban Band kennzeichnen wollen“, sagt Bürgermeister Stephan Schlier.

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