Bauernherbst eröffnet

Produkte aus dem Rosenheimer Land zum 18. Mal im Mittelpunkt

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Bei schönstem Spätsommerwetter und bei herrlichen Ausblicken von der Terrasse des Gasthofes „Zur Schönen Aussicht“ in Höslwang konnte der inzwischen 18. Bauernherbst im Rosenheimer Land eröffnet werden. Die wichtigste Botschaft dabei war: Trotz Corona, oder gerade wegen Corona, ist es von hoher Bedeutung und Wichtigkeit, dass heimische Lebensmittel gefördert werden.  In diesem Bemühen finden der Verein zur Förderung der Regionalentwicklung im Raum Rosenheim (RegRo) vielfältige Unterstützung.

 

RegRo-Vorsitzender Sebastian Friesinger aus Albaching freute sich bei der Höslwanger Zusammenkunft über den Besuch von vielen Mitstreitern aus Politik und Wirtschaft. So galt sein besonderer Gruß unter anderem einigen Bürgermeistern der Landkreis-Gemeinden, stellvertretend namentlich Hans Murner aus Höselwang und den Bürgermeistern Stefan Schlier von der Stadt Bad Aibling sowie Zweitem Bürgermeister Daniel Artmann aus Rosenheim, Wolfgang Hampel als Leiter des Amtes für Landwirtschaft in Rosenheim, Geschäftsführerin Christine Pfaffinger vom Tourismusverband Chiemsee-Alpenland sowie als Vertreter des Bayerischen Bauernverbandes Kreisbäuerin Kathi Kern, Sepp Bodmaier und Klaus Gschwendtner.

 

Annemarie Biechl, Ehren-Landesbäuerin und Schirmherrin des Bauernherbstes seit der ersten Stunde würdige in ihrem Grußwort dass Engagement zugunsten des Bauernherbstes mit den Worten: „In diesen schwierigen Zeiten ist es notwendig, mit Herzblut dabei zu sein und das ist beim Verein RegRo und seinem Vorsitzenden der Fall.“

 

Bürgermeister Hans Murner von der gastgebenden Gemeinde Höslwang sagte seinerseits in seinem Grußwort: „In schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger auf regionale Erzeugnisse das Augenmerk zu richten, manchmal verstehe ich nicht, dass sogar Bio-Produkte zum Teil von weit her auf unsere Märkte gebracht werden, wenn wir selbst diese Produkte vor Ort haben.“

Zwei solcher Produkte, die in unmittelbaren Zusammenhang mit den heurigen Bauernherbst-Angeboten stehen, sind traditionell die Bauernherbst-Wurst und das Bauernherbst-Brot. Theresa Albrecht als Vertreterin des Hotel- und Gaststättenverbandes und der Metzger-Innung stellte aus der Metzgerei Stocker eine roh-geräucherte Salami mit wenig Fett-Anteil und damit als bestens geeignete Brotzeit für Wanderer vor.

Hubert Steffl, Ehren-Obermeister der Rosenheimer Bäckerinnung freute sich, dass er mit dem langjährigen Lehrlingswart der Innung, Sepp Messerer das Bauernherbst-Wallnuss-Brot vorstellen konnte.

 

Otto Lederer, erstmals in seiner Funktion als Rosenheimer Landrat bei der Eröffnung des Bauernherbstes dabei, würdigte das hohe Engagement von RegRo mit den Worten: „Die Landwirtschaft und die Bauernmärkte sind wichtig, aber auch die Veredelung der Produkte in der heimischen Gastronomie verdient hohe Anerkennung“.

Daniel Artmann, Zweiter Bürgermeister der Stadt Rosenheim überbrachte die Botschaft von Bürgermeister Andreas März zum Thema Schmankerlstraße (am kommenden Freitag, 18. September) mit den Worten: „Wir stehen voll und ganz hinter der Philosophie von RegRo zumal die RegRo-An- und Verkaufs-GmbH mitten in Rosenheim ihren Sitz hat. Die Direktvermarktung und das Bauernmarkt-Angebot wollen wir in Rosenheim weiter voranbringen, deshalb sind wir froh, dass wir –wenn auch in etwas abgespeckter Form – die Schmankerlstraße durchführen können.“

 

„Ein schwieriges Jahr haben wir heuer mit den Corona-Einschränkungen und Auswirkungen. Gerade deshalb gebührt unseren Sponsoren höchster Dank“, so RegRo-Vorsitzender Sebastian Friesinger in seinem Schlusswort und er ergänzte: „Unsere langjährigen Partner waren auch heuer wieder und sofort bereit, ihren Beitrag zum Zusammenhalt zu leisten“. Anschließend lud Friesinger zu kulinarischen Kostproben mit heimatlichen Produkten ein.

 

Foto (Rainer Nitzsche) / Bei der Bauernherbst-Eröffnung mit Wurst- und Brot-Präsentation: Theresa Albrecht, Sebastian Friesinger, Hubert Stephl und Sepp Messerer (von links).

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