Den Flüchtlingen aus Moria helfen

Wer helfen will, sollte helfen dürfen: Die Bilder rund um das völlig überfüllte Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos sorgen nicht erst seit den dortigen Bränden für Erschütterung. Um diese humanitäre Tragödie auch im Sinne eines europäischen Solidaritäts-Gedankens lindern zu können, bezieht die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einer Presseerklärung am heutigen Mittwochmorgen klar Stellung: „Der Landkreis verfügt derzeit über freie Plätze in seinen Unterkünften und soll daher Hilfesuchenden aus dem Flüchtlingslager Moria Obdach gewähren“, so die beiden Fraktionssprecher Ulla Zeitlmann und Georg Reinthaler, Bürgermeister von Eiselfing.

Im Landkreis Rosenheim sei in den vergangenen Jahren bei der Aufnahme und Integration von Asylbewerbern durch die verantwortlichen Behörden sowie insbesondere zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer vor Ort eine bemerkenswerte Hilfeleistung erbracht worden.

Die Grünen im Kreisverband: „Wenn nun in Griechenland Familien und unbegleitete Minderjährige unter menschenunwürdigen Zuständen dringend auf Unterstützung angewiesen sind, muss sich auch unser Landkreis zu seiner Verantwortung bekennen.“

Der Appell ist eindeutig: Dies habe durch eine klare politische Aufforderung der heimischen Verantwortlichen gegenüber den zuständigen Bundes- und Landesministerien zu erfolgen,

endlich die freiwillige Aufnahme von Flüchtlingen durch Kommunen zu ermöglichen,

heißt es in dem Schreiben.