Endstation Bundespolizei

Im Landkreis wurden gestern mehrere Personen mit gefälschten Dokumenten in Fernreisebussen festgenommen

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Am gestrigen Dienstag hat die Rosenheimer Bundespolizei im Landkreis mehrere Personen mit gefälschten Dokumenten in Fernreisebussen festgenommen. Ein Tunesier versuchte, sich die Einreise mit gefälschten, italienischen Papieren zu erschwindeln. Auch ein Pole war mit falschen Dokumenten unterwegs.

Bei der Grenzkontrolle eines Fernbusses auf Höhe Kiefersfelden legte einer der Insassen eine italienische Identitätskarte vor. Den Bundespolizisten fiel sofort auf, dass mit dieser Urkunde etwas nicht in Ordnung war.

Eine kriminaltechnische Untersuchung bestätigte später den Verdacht der Urkundenfälschung. Im Gepäck des Mannes, der ursprünglich aus Tunesien stammt, entdeckten die Beamten zudem einen gefälschten, italienischen Führerschein. Der 35-Jährige wurde unter anderem wegen Urkundenfälschung sowie versuchter, unerlaubter Einreise angezeigt und daraufhin nach Österreich zurückgewiesen.

Ein 29-Jähriger, der ebenfalls in einem Bus unterwegs war, wies sich bei der Kontrolle auf der A8 mit einer polnischen Identitätskarte aus. Schnell entlarvten die Beamten das ausgehändigte Dokument als Fälschung. Der Pole musste seine Reise beenden und den Bundespolizisten zur Dienststelle nach Rosenheim folgen. Dort erzählte der Mann, dass er in Spanien seine Papiere verloren und deshalb dort einen neuen Ausweis erworben habe.

Bei der polnischen Botschaft hätte er laut eigener Aussagen keine neuen Dokumente beantragen können, da er in seiner Heimat Probleme habe. Stattdessen zahlte er offenbar über 400 Euro für das Falsifikat. Jetzt wird er sich voraussichtlich schon bald wegen Urkundenfälschung strafrechtlich verantworten müssen.

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