Ab morgen: Kein zweiter Test mehr!

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten: Überraschende Entscheidung der Behörde für die Bürger aus dem Landkreis

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Das Landratsamt Rosenheim verlängert die Allgemeinverfügung für Bürger aus dem  Landkreis Rosenheim, die aus Risikogebieten zurückkehren, überraschend NICHT: Die Verordnung ist ab dem morgigen Samstag, 26. September, nicht mehr gültig! Das meldet das Landratsamt Rosenheim überraschend am heutigen Freitagnachmittag. Nachfolgend, was das nun genau bedeutet und heißt …

Landrat Otto Lederer bedanke sich zudem herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für das Verständnis und die Akzeptanz der angeordneten Maßnahmen, so die Behörde heute.

Für Reiserückkehrer aus RISIKOGEBIETEN – bei Einreise ab dem morgigen Samstag, 26. September – gilt dann laut Landratsamt, dass ein zweiter Test, fünf bis sieben Tage nach dem ersten Test, nicht mehr zur vorzeitigen Beendigung der Selbstisolation notwendig ist. Damit reicht in Zukunft für Reiserückkehrer aus Risikogebieten EIN negatives Testergebnis aus, um die Quarantäne zu beenden.

Gedacht war der zweite Test vor allem dafür, damit die mögliche Ansteckungszeit mit einem zweiten, späteren Test besser berücksichtigt werde.

Der Test kann bereits vor der Rückreise noch im Ausland durchgeführt werden, sofern es sich um einen Mitgliedsstaat der Europäischen Union handelt oder das RKI den Staat in eine Liste von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen werden. Bis zum Vorliegen EINES negativen Testergebnisses gilt eine häusliche Quarantäne.

Das gilt weiterhin:

Das Rosenheimer Gesundheitsamt fordert alle Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Rosenheim auf, sich nach der Rückkehr aus einem Risikogebieten umgehend per E-Mail bei der Behörde unter ga.reiserueckkehrer@lra-rosenheim.de zu melden.

Die Meldepflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ist in der bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung geregelt und deren Verstoß bußgeld-bewehrt. Um mögliche Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können, sei dem Gesundheitsamt eine telefonische Erreichbarkeit der Meldepflichtigen besonders wichtig.

Eine Übersicht der Liste der Risikogebiete, findet man auf der Seite des Robert Koch Institutes. Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim fordert die Reisenden auf, diese Liste dringend zu beachten – sie ist mittlerweile sehr lang und heute noch einmal wegen rasant steigender Infektionszahlen mit Tirol, Komplett-Tschechien und Luxemburg länger geworden:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Zu den Testzentren an der Autobahn und auf der Loretowiese:

Seit dem 30. Juli wird Einreisenden auch an der Autobahn A93 die Möglichkeit einer Testung angeboten. Am 19. August ist die Teststation an den Rastplatz Heuberg umgezogen. Die Tests werden sehr rege in Anspruch genommen, so die Behörde.

Darüber hinaus startete zum 1. September ein kommunales Testzentrum an der Rosenheimer Loretowiese (wir berichteten ausführlich), dass in Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Rosenheim betrieben wird.

Es wird gebeten, über den Online-Terminkalender unter der Internetseite https://rosenheim.coronatest.bayern einen Testtermin zu vereinbaren.

Beim Betreten des Testzentrums ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (in der Warteschlange und im Pkw!) und in der Warteschlange mindestens 1,5m Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Damit die Registrierung vor Ort zügig erfolgen kann, wird gebeten, ein Smartphone mit einem QR-Code-Scanner mitzubringen.

Das Gesundheitsamt bittet um Beachtung, dass am Testzentrum an der Loretowiese und am Gesundheitsamt keine Personen mit Erkältungssymptome oder bereits an COVID-19 Erkrankte oder Verdachtsfälle getestet werden. Personen mit Symptomen sollen sich telefonisch beim Hausarzt oder Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 melden.

Ebenso wird keine Testung bei Kindern unter sechs Jahren durchgeführt. In diesen Fällen ist der Test an der Haus- oder Kinderarztpraxis oder in einer speziellen Infektpraxis durchzuführen.

 

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