Sinkende Infektionszahlen

Seit dem 12. September liegt die Stadt Rosenheim bei der 7-Tage-Inzidenz unter der bundesweiten „Alarmschwelle“ von 50 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner und seit dem 16. September auch unter der „Frühwarnstufe“ von 35. Der nun seit mehreren Tagen vorliegende Positivtrend rechtfertigt eine Aufhebung der verschärften Beschränkungen für das Stadtgebiet, meldet die Stadt.

Ab Samstag, 26. September, 0 Uhr, gelten daher folgende Bestimmungen:

–        Öffentlicher Raum / Gastronomie: Es sind wieder Gruppen von zehn Personen erlaubt. Diese dürfen sich auch zusammen an einen Tisch setzen.

–        Privatveranstaltungen zu Hause oder auch in der Gastronomie:

Maximal 100 Personen in Innenräumen und maximal 200 Personen unter freiem Himmel. Privatveranstaltungen sind Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden wie Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern, Sitzungen von Vereinen, Institutionen, Parteien etc.

–        Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen kein zweites, ärztliches Zeugnis (Testung) mehr beim Gesundheitsamt vorlegen. Die Quarantäne für diese Personen endet mit dem ersten negativen Testergebnis (siehe auch eigenen Bericht zum Landkreis).

Die Stadt Rosenheim und das Gesundheitsamt weisen jedoch darauf hin, dass bei einem erneuten Anstieg der Fallzahlen wieder mit verschärften Maßnahmen zu rechnen sei: „Wir appellieren daher an die Bevölkerung, weiterhin die gültigen bayernweiten Beschränkungen einzuhalten“, so Oberbürgermeister Andreas März.

Dazu gehört, im beruflichen wie privaten Alltag die AHA-Formel zu beachten:

Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen.