Zurück nach Österreich

Bundespolizei stoppt erst ein Moldauer-Quartett und dann einen Italiener und ein Paar aus Nigeria

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Am gestrigen Sonntag hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn im Landkreis ein nordmazedonisches Quartett gestoppt. Die Männer hatten versucht, mit einem Pkw illegal in die Bundesrepublik zu gelangen. Alle vier mussten wieder umkehren. Der Fahrer wurde zudem wegen Einschleusens angezeigt. Auch ein Italiener wurde der Schleuserei beschuldigt. Er wollte mit zwei Nigerianern einreisen.

In den frühen Morgenstunden überprüften Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden die Insassen eines in Bulgarien zugelassenen Wagens.

Die Moldauer im Alter von 25, 26, 30 und 31 Jahren wiesen sich mit ihren gültigen Reisepässen aus. Wie sich bei der Überprüfung herausstellte, lag ihre Einreise ins Schengen-Gebiet zum Teil bereits über fünf Monate zurück. Ihr lediglich 90-tägiger visafreier Aufenthalt in der EU war demnach weit überschritten. Visa oder andere Aufenthaltsgenehmigungen konnte keiner von ihnen vorlegen.

Nach Deutschland durften die vier Männer nicht. Sie mussten nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen direkt zurück nach Österreich.

Der Fahrzeugführer wurde wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt. Außerdem wird er sich wie seine Mitfahrer voraussichtlich schon bald wegen des unerlaubten Einreiseversuchs zu verantworten haben.

Gleiches gilt für einen Italiener, der versucht haben soll, mit seinem Auto zwei nigerianische Staatsangehörige illegal in die Bundesrepublik zu befördern. Auch ihn erwartet wegen des Verdachts der Schleuserei in wohl nicht allzu ferner Zukunft ein Strafverfahren.

Der 37-Jährige wurde zusammen mit seinen Begleitern – ein Paar – auf der A93 nahe Kiefersfelden einer Grenzkontrolle unterzogen. Wie sich herausstellte, verfügte das Pärchen aus Nigeria nicht über die für einen Aufenthalt in Deutschland erforderlichen Papiere. Die beiden Afrikaner, die kein Interesse an Schutz oder Asyl in Deutschland hatten, wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen nach Österreich zurückgewiesen.

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