Gegen unkontrollierte Partys

Stadt Rosenheim gibt Erläuterungen zur neuen Corona-Allgemeinverfügung heraus

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Zur Präzisierung der Allgemeinverfügung von gestern (wir berichteten) teilt die Stadtverwaltung Rosenheim mit: Die Beschränkung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen von 25 Personen in Innenräumen und 50 Personen unter freiem Himmel bezieht sich ausschließlich auf private Veranstaltungen zuhause und in der Gastronomie. Für die Gastronomie gilt ab Samstag, 10. Oktober, auch eine Sperrstunde ab 23 Uhr.

„Hintergrund und Anlass dieser Verschärfung ist es, die inzwischen nahezu unkontrollierbaren Party-Veranstaltungen einzudämmen, die als sehr infektionsträchtig bewertet werden“, so der Leiter des städtischen Ordnungsamtes, Oliver Horner.

Veranstaltungen wie Gottesdienste, Messen, Amateursport oder kulturelle Veranstaltungen sind von der Beschränkung derzeit nicht betroffen.

Der Unterschied zwischen privaten Zusammenkünften, zu denen maximal fünf Personen kommen dürfen und Feierlichkeiten in Privaträumen, zu denen maximal 25 Leute kommen dürfen, liegt im Anlass.

„Der Stadtverwaltung war es im Hinblick auf die Akzeptanz der neuerlichen Verschärfungen wichtig, dass private Familienfeiern wie der Geburtstag der Eltern, eine Firmung oder der Kindergeburtstag zumindest im kleinen Rahmen bis 25 Personen noch stattfinden können“, so Horner.

Zusammenkünfte von mehr als zwei Haushalten oder mehr als fünf Personen ohne besonderen Anlass, die sich problemlos verschieben lassen, wie zum Beispiel gemeinsames Grillen, Kaffeetrinken oder ein Spieleabend müssen aber eingeschränkt werden.

Die Regelungen der Allgemeinverfügung gelten vorerst bis Freitag, 16. Oktober, 24 Uhr, für das gesamte Rosenheimer Stadtgebiet.

 

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