Kein Ticket: Ins Gefängnis gebracht

Mann war schon wegen gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung registriert

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Die Rosenheimer Bundespolizei hat einen eritreischen Staatsangehörigen ins Gefängnis gebracht, weil er ohne Fahrschein in einem Regionalzug unterwegs war. Nachdem er von der Zugbegleiterin bei seiner Schwarzfahrt ertappt worden war, zeigte der 30-Jährige für seinen Fahrtausschluss offenbar kein Verständnis …

Die Meldung der Polizei:

Bei der Fahrscheinkontrolle im Zug von München nach Rosenheim konnte der Eritreer kein gültiges Ticket vorlegen. Er zeigte sich gegenüber der Bahnmitarbeiterin sehr uneinsichtig. Auch die für eine Fahrpreis-Nacherhebung erforderlichen persönlichen Angaben verweigerte er.

Beim Eintreffen des Regionalzuges am Bahnhof Rosenheim kurz nach Mitternacht wurde der Afrikaner dann schon von der Bundespolizei erwartet. Als er von der Weiterfahrt ausgeschlossen wurde, warf er plötzlich sein Gepäck auf den Boden. Mit wilden Gesten und Worten versuchte er, die Beamten zu provozieren. Er schrie sie an: „Do you want to fight with me?“ Schläge in Richtung der Bundespolizisten verfehlten glücklicherweise ihr Ziel.

Wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands und Leistungserschleichung musste er der Streife zur Dienststelle folgen.

Nach ersten Erkenntnissen war der 30 Jahre alte Mann bereits häufiger polizeilich in Erscheinung getreten, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Zudem hatte er schon mehrfach mit Haftanstalten Bekanntschaft gemacht.

Auf richterliche Anordnung hin musste der Mann die Untersuchungshaft antreten. Bundespolizisten brachten den Festgenommenen ins Gefängnis nach Traunstein.

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