BMW-Fahrer stirbt bei Frontalunfall

Wagen gerät auf der B307 zwischen Miesbach und Agatharied ins Schleudern und kracht in den Gegenverkehr

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Am Sonntagabend kam es gegen 21:50 Uhr auf der Bundesstraße 307 kurz nach dem Ortsausgang Miesbach Richtung Agatharied zu einem folgenschweren Frontalzusammenstoß zweier entgegenkommender Fahrzeuge. Etwa 200 Meter nach dem Ortsschild geriet ein 34-jähriger Mann aus Hausham in seinem BMW aus bisher noch ungeklärter Ursache auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit dem Pkw eines entgegenkommenden 40-jährigen Miesbachers.

Dieser war zusammen mit seiner 30-jährigen Beifahrerin, deren beiden 8-jährigen Zwillingen und einer 16-jährigen Bekannten der Familie, ebenfalls aus Miesbach, im vollbesetzten Skoda unterwegs. ´

Aufgrund des starken Aufpralls erlitt der Fahrer des BMW so starke Kopfverletzungen, dass er unter laufender Reanimation mit dem RTW ins Krankenhaus nach Agatharied gebracht wurde, dort jedoch wenig später seinen Verletzungen erlitt. Der Verstorbene hinterlässt seine Frau und zwei Kleinkinder.

Auch die fünf Insassen im entgegenkommenden Fahrzeug wurden beim Unfall schwer verletzt. Der Fahrer und dessen Beifahrerin mussten eingeklemmt von der Feuerwehr aus dem demolierten Fahrzeugwrack befreit werden. Die zwei Kinder und die Jugendliche saßen auf dem Rücksitz. Alle fünf Insassen wurden teils mit Rettungshubschraubern auf verschiedene Krankenhäuser verteilt und dort behandelt. Die beiden Pkws wurden totalbeschädigt. Es kann von einem Gesamtschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro ausgegangen werden.

Am Einsatzort war ein Großaufgebot an Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften notwendig. Mit insgesamt 98 Kräften waren sowohl die FFW Miesbach, Parsberg, Agatharied und Hausham in Einsatz. Diverse Rettungswägen und mehrere Notärzte kümmerten sich vor Ort um die Verletzten  Die Bundesstraße war für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt.

Ein durch die Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter wurde zur Analyse des Unfallgeschehens herangezogen. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort. Da sich Dutzende Angehörige und Bekannte des Verstorbenen nach Bekanntwerden des Unfalls auf den Weg in Richtung Unfallstelle machten, organisierten mehrere Kräfte des Kriseninterventionsteams den Zugang zu einer Sporthalle in Miesbach, wo sich letztlich alle Personen einfanden und dort nach Überbringung der Todesnachricht betreut werden konnten.

Die Polizei Miesbach bittet etwaige Zeugen des tatsächlichen Unfallgeschehens oder wichtiger Ereignisse im Zusammenhang mit den beteiligten Fahrzeuge um sachdienliche Hinweise.

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