Gegengewicht zu Verdrängungswettbewerb

ÖDP auf Gemeinwohl-Tour durch das Mangfalltal

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Anfang September radelten einige Mitglieder der ÖDP Mangfalltal und weitere Interessierte von Bad Aibling bis Westerham an der Mangfall entlang. Das Wetter meinte es gut. Daher konnte der Zwischenstopp in der Biogärtnerei „Am Hainerbach“ bei Bruckmühl im Freien stattfinden.

Nach einer Führung durch seine Gärtnerei erläuterte Harro Colshorn, Vorsitzender des Vereins „Gemeinwohlökonomie Bayern e.V.“ die Inhalte dieses Wirtschaftsmodells. „Wir wollen, dass Rücksicht auf Belange der Beschäftigten und der Umwelt für die Unternehmen kein Wettbewerbsnachteil mehr ist. Soziale und ökologische Leistungen sollten daher in der Unternehmensbilanz ausgewiesen und als steuermindernd honoriert werden. Immerhin stehe sogar in der Bayerischen Verfassung, dass die gesamte Wirtschaft dem Gemeinwohl dienen solle.

ÖDP-Vorsitzende Christine Mehlo-Plath betonte: „Die ÖDP unterstützt gemeinwohlorientierte Lösungsvorschläge als Gegengewicht zu dem fehlgeleiteten Verdrängungswettbewerb, bei dem die Natur, die Beschäftigten, die Regionalität und letztlich wir alle verlieren. Wir Ökodemokraten sind ja keinesfalls wirtschaftsfeindlich, sondern wir wollen lediglich erreichen, dass die Wirtschaft den Menschen dient und nicht dem Profit weniger Konzerne. Es sei unterstützenswert, wenn viele sinnvolle und nachhaltige Arbeitsplätze in der Region entstehen und erhalten werden.  Daher fordern wir von Anfang an eine Steuerreform für Arbeit und Umwelt, bei der die menschliche Arbeit steuerlich entlastet, Energie und Resourcenverbrauch im Gegenzug belastet wird.“

Mehlo-Plath verteilte anschließend Bioeinkaufsführer vom Bund Naturschutz- Kreisverband an die Teilnehmer.

Nach der letzten Ausflugsetappe wartete ein leckeres Bio-Mittagessen im „Buona-Vita“ in Feldkirchen-Westerham auf die Radler. Auf dem Rückweg gönnten sich bei dem schönen Wetter noch einige eine kurze Einkehr im Bruckmühler Eiscafe.

 

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