Keine Papiere – stattdessen Strafbefehle

Nigerianer muss ins Gefängnis - Von Bundespolizei an Grenze gestoppt

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Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Wochenende einen nigerianischen Staatsangehörigen ins Gefängnis nach Traunstein gebracht. Verhaftet wurde der 32-Jährige bei Grenzkontrollen auf der A93, weil er ohne die für die Einreise erforderlichen Papiere unterwegs war. Offenbar war der Afrikaner in der Vergangenheit bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Bei der Überprüfung der Identität des Mannes anhand seiner Fingerabdrücke stellten die Bundespolizisten fest, dass er gleich von zwei Staatsanwaltschaften gesucht wurde. Wegen unerlaubter Einreise war der Nigerianer 2018 sowohl vom Amtsgericht Kehlheim als auch vom Amtsgericht Lindau zu Geldstrafen von insgesamt 1.200 Euro, inklusive Verfahrenskosten, verurteilt worden. Die geforderte Summe hatte er jedoch bisher nicht bezahlt.

Da er den Betrag auch bei seiner Festnahme nahe Kiefersfelden nicht aufbringen konnte, musste er nun ersatzweise eine über 100-tägige Haftstrafe antreten. Deshalb lieferten die Bundespolizisten den Afrikaner in die Justizvollzugsanstalt in Traunstein ein. Zudem wird er sich wegen seines erneuten illegalen Einreiseversuchs voraussichtlich schon bald strafrechtlich verantworten müssen

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