Kritik der JuLis an der Sperrstunde

Neue Vorverlegung auf 21 Uhr beim Corona-Schwellenwert 100 nennen die Jungen Liberalen einen Fehlschlag

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Die Jungen Liberalen Oberbayern kritisieren die erneute Vorverlegung der Sperrstunde auf 21 Uhr, die von Ministerpräsident Markus Söder zum Schwellenwert 100 gestern bekannt gegeben wurde (wir berichteten). Man beobachte den im gesamten Bezirk steigenden Corona-Inzidenzwert zwar mit großer Sorge, so die Partei, aber eine erneute Vorverlegung der Sperrstunde halte man für einen Fehlschlag. Unser Foto zeigt Marcus Moga, 22 Jahre alt und Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Rosenheim.

Seit dem Ende des Lockdowns hätten sich Gastronomie-Betriebe als Orte erwiesen, die durch funktionierende Hygienekonzepte und verantwortungsbewusste Wirte und Wirtinnen vielen Personen die Hoffnung gaben, die Krisenzeit besser und vor allem nicht einsam zu überstehen.
„Söder tritt dieses Engagement nicht nur mit Füßen, er zwingt die Gäste dazu, sich in ihrem Zuhause ohne Hygienekonzept zu tummeln“, so der Bezirksvorsitzende Sam Batat. Soll heißen, die Treffen werden dann halt einfach nach daheim verlagert.
Die JuLis Oberbayern stellen sich somit an die Seite der Gastronominnen und Gastronomen …

Foto: JuLi Oberbayern

 

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2 Kommentare zu “Kritik der JuLis an der Sperrstunde

  1. Jawohl, geht alle ins Wirtshaus, weil ihr euch zu Hause anstecken könntet. Habe letztens gelesen, der Virus befällt auch das Hirn …

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  2. Verwunderter Leser

    “Sich in ihrem Zuhause ohne Hygienekonzept zu tummeln”. Sehr spannend zu lesen, dass sich die jungen Liberalen offenkundig anmaßen, zu beurteilen, wie unhygienisch und somit unverantwortlich die Menschen in Oberbayern in Corona-Zeiten anscheinend in ihren Häusern und Wohnungen hausen….

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