An der Grenze klicken die Handschellen

Rosenheimer Bundespolizei verhaftet gesuchten Kroaten bei Kontrolle auf Inntalautobahn

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Die Bundespolizei hat am gestrigen Montag einen gesuchten kroatischen Staatsangehörigen bei Grenzkontrollen auf der A93 gefasst und anschließend beim Münchner Amtsgericht vorgeführt. Er soll durch Betrug und Unterschlagung einen Schaden in fünfstelliger Höhe verursacht haben. Anschließend setzte er sich offenbar ins Ausland ab.

In der Kontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Insassen eines Autos mit kroatischer Zulassung. Die Reisenden konnten sich ordnungsgemäß ausweisen. Aber mithilfe des Polizeicomputers fanden die Beamten heraus, dass der 38-jährige Beifahrer von der Staatsanwaltschaft München mit einem Untersuchungshaftbefehl gesucht wird. Er soll vor über zwei Jahren unter Vortäuschung seiner Zahlungswilligkeit ein Darlehen von rund 20.600 Euro aufgenommen haben, um einen Autokauf zu finanzieren. Nachdem er die Summe erhalten und das Fahrzeug erworben hatte, zahlte er jedoch keine einzige der geforderten Raten zurück. Stattdessen verschwand der Kroate mit dem Pkw in Richtung Heimatland.

 

Bei seiner Rückkehr nach Deutschland konnte der mit Haftbefehl Gesuchte im Rahmen der Grenzkontrollen von der Bundespolizei gefasst und anschließend der Münchner Justiz zugeführt werden. Für seine „Zahlungsunwilligkeit“ wird er sich voraussichtlich schon bald zu verantworten haben.

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