Ohne Licht, aber mit Drogen

E-Scooter einer Verkehrskontrolle unterzogen - Vorfall wird auch Auswirkungen auf den Führerschein haben

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In Feldkirchen-Westerham wurde gestern gegen 21 Uhr ein E-Scooter einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dieser war bei Dunkelheit ohne Licht unterwegs und nicht mit einem erforderlichen, gültigen Versicherungskennzeichen ausgestattet. Zudem wurden bei der Kontrolle des Fahrers drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt.

Der Führer des E-Scooters muss nun mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen, da auch ein E-Scooter ein Kraftfahrzeug darstellt und somit das Fahren unter Alkoholeinfluss oder nach Drogenkonsum strafbar ist.

Zusätzlich wird es auch Auswirkungen auf seinen Führerschein haben. Er muss mit einem Fahrverbot rechnen, sagt die Polizei heute.

Weiter wird gegen ihn eine Strafanzeige erstattet, da kein gültiger Versicherungsschutz bestand.

Präventionshinweis der Polizei:

Wer sich im Straßenverkehr, mit einem Fahrzeug bewegt, sollte sich bewusst sein, was genau er für „sein Gefährt“ benötigt.

Zur Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ist in der Regel auch für Segway´s, E-Scooter und so weiter ein Versicherungsschutz nötig. In der Regel gibt es auch keine Straßenzulassung für Hoverbords und E-Skateboards. Sollten diese wiederum verbotswidrig auf öffentlichen Verkehrsgrund geführt werden, wäre sogar eine Fahrerlaubnis von Nöten.

Da teils empfindliche Bußgelder, Strafanzeigen und auch Fahrverbote drohen, sollte sich der Fahrer vor Fahrtantritt informieren, was genau nötig ist.

Infomieren kann man sich zum Beispiel bei dem Internetauftritt des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (www.bmvi.de Suchbegriff: Elektrokleinstfahrzeuge FAQ).

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