Bereits ab morgen härtere Maßnahmen

Auf Anweisung der Regierung: Verschärfte Corona-Beschränkungen treten in Rosenheim früher in Kraft

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Die Regierung von Oberbayern hat die Stadt Rosenheim angewiesen, die bundesweit ab Montag, 2. November, geltenden Corona-Beschränkungen (wir berichteten) bereits ab morgen, Freitag, 21 Uhr in Kraft zu setzen. Hintergrund ist die seit drei Tagen weit über 200 liegende Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt (wir berichten laufend). „Ich bin über diese vorgezogenen Beschränkungen, speziell für den Bereich der Gastronomie, außerordentlich unglücklich. Im Hinblick auf den notwendigen Infektionsschutz der Bevölkerung war eine für die Gastronomie günstigere Lösung aber nicht mehr möglich“, bedauert Oberbürgermeister Andreas März die Anweisung aus München. 

„Das Problem ist: Aufgrund der engen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verflechtungen können Stadt und Landkreis Rosenheim meiner Meinung nach nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Deshalb ist damit zu rechnen, dass über das Wochenende viele Rosenheimerinnen und Rosenheimer in benachbarte Landkreisgemeinden und die dortigen Gastronomiebetriebe ausweichen werden.

Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, dabei dringend die notwendige Vorsicht walten zu lassen und die Hygiene-Bestimmungen einzuhalten. Ich bin mir auch bewusst, dass eine so kurze Vorlaufzeit Gift für die Vorratsplanungen der Gastronomen ist. Mehr war aber beim besten Willen nicht möglich“, so Oberbürgermeister März.

Über den Inhalt der neuen Allgemeinverfügung wird die Stadt Rosenheim in einer separaten Erklärung informieren.

Mit den gleichen Inzidenz-Werten (um 250) sind das Berchtesgadener Land und der Landkreis Rottal-Inn seit Tagen im Komplett-Lockdown – mit Ausgangsbeschränkungen für die Bürger und mit geschlossenen Schulen und Kitas.

 

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