Der Blick auf die Gemeinden

Corona-Wochen-Bilanz des Landratsamtes - Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken hat sich in einer Woche verdoppelt

image_pdfimage_print

Auch im Landkreis hat sich die Zahl der Corona-Patienten, die in einem Krankenhaus behandelt werden müssen im Laufe der vergangenen Woche verdoppelt – auch wenn die Anzahl noch vermeintlich harmlos klingt: 29 Corona-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt – beim letzten Wochenbericht waren es noch 14. Ein Patient befindet sich aktuell mit einem schweren Verlauf auf einer Intensivstation. Es handele sich um einen exponentiellen Anstieg der Fallzahlen insgesamt. Das Gesundheitsamt warnt am heutigen Freitag, dass es auch im Landkreis nun zu einem sprunghaften Anstieg der Fallzahlen gekommen sei, was man eigentlich verhindern wollte – mit vier weiteren Todesfällen in einer Woche (wir berichteten bereits) …

Seit dem letzten Wochenbericht wurden dem Gesundheitsamt 681 neue Corona-Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet.

 

Bisher sind insgesamt 4633 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 3588, Stadt: 1045). Seit Juni liegt im Gegensatz zum Beginn der Pandemie der Schwerpunkt der Altersstruktur der positiv Gemeldeten bei jüngeren Personen – ab 80-Jährige seien bislang noch kaum betroffen, so die Behörde.

Aus Sicht des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim seien die Schulen keine Treiber der Pandemie. Trotzdem komme es in Schulen zu einer Vielzahl von Infektionen mit Folgefällen. So mussten das Gesundheitsamt und die Stadt Rosenheim in enger Abstimmung mit der Schulleitung die Schließung der Staatlichen Berufsschule II in Rosenheim seit Donnerstag über die Ferien hinaus bis zum 15. November beschließen – wir berichteten bereits. Der Unterricht werde als Distanzunterricht weitergeführt.

An der Berufsschule 2 war ein unkontrollierbares Ausbruchsgeschehen mit COVID-19-Fällen zu beobachten gewesen. Die Schulschließung war das einzig geeignete Mittel, um das Infektionsgeschehen zu stoppen.

Zunehmend fällt es schwerer, die Quelle einer Ansteckung zu ermitteln und die Infektionsketten nachzuverfolgen. Das Personal des Gesundheitsamtes werde in nächster Zeit deutlich aufgestockt, um die Infektionsschutz-Maßnahmen leisten zu können, so das Amt heute.

Der Blick auf die Gemeinden:

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren