Urkundenfälscher an Grenze gefasst

Afrikaner manipulierte Reisepass - Anzeige wegen versuchter illegaler Einreise

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Am gestrigen Sonntag haben Bundespolizisten auf der A93 einen Ivorer festgenommen. Der Afrikaner hatte versucht, mit gefälschten Dokumenten nach Deutschland einzureisen.

Bei der Grenzkontrolle der Insassen eines Fernbusses auf Höhe Kiefersfelden legte der ivorische Staatsangehörige seinen Reisepass und eine abgelaufene italienische Aufenthaltserlaubnis vor. Die Bundespolizisten erkannten schnell, dass das Lichtbild im Pass ausgetauscht worden war. Seine geplante Tour nach München musste der 31-Jährige, der ursprünglich von der Elfenbeinküste kommt, beenden. Stattdessen ging es für ihn zur Rosenheimer Bundespolizeiinspektion. Dort erzählte er, den Reisepass für 300 Euro erworben zu haben. Dass es sich dabei um eine Fälschung handeln könne, sei ihm angeblich nicht bewusst gewesen.

 

Der Afrikaner wurde wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt. Zudem muss er sich wegen Urkundenfälschung verantworten. Die Bundespolizei verweigerte dem Ivorer die Einreise nach Deutschland. Er wurde den österreichischen Behörden überstellt.

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