Corona-Ausbruch auf Station beschränkt

Engmaschige Mitarbeitertestungen - RoMed-Klinik Bad Aibling nimmt wieder Patienten auf

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Wie berichtet, gab es in der RoMed-Klinik Bad Aibling ein Covid-Ausbruchsgeschehen. Aktuell liegen von 260 Mitarbeitern die Testergebnisse vor. Insgesamt sind jetzt 19 Mitarbeiter positiv, 16 davon waren auf der betroffenen Station tätig. Die drei anderen Positiv-Testungen stehen nicht im Zusammenhang mit dem Klinikbetrieb. Alle positiv getesteten Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Covid-positive Patienten sind es insgesamt zehn. Wobei eine Nachmeldung über das Gesundheitsamt erfolgte. Es handelte sich dabei um einen bereits entlassenen Patienten von dieser Station.

In der heutigen gemeinsamen Besprechung der Klinik mit dem staatlichen Gesundheitsamt wurde das Ausbruchsgeschehen als lokal – auf eine Station beschränkt – eingestuft.

 

Wie geht es weiter? 

Die isolierten positiv getesteten Patienten werden auf die bereits im Frühjahr eingerichtete Covid-Station verlegt. Die betroffene Ausbruchsstation wird nach desinfizierender Reinigung und zweiter negativer Testung der dort tätigen Mitarbeiter für den Normalbetrieb wieder geöffnet.

 

Andere Bereiche des Hauses wie die Zentrale Notaufnahme, HNO, Chirurgie und Unfallchirurgie sind ab sofort wieder geöffnet.

 

Besucher sind ab sofort wieder zugelassen. Die Besuchsregelungen – ein Besucher für eine halbe Stunde pro Tag – werden wieder eingeführt. Besuche auf der Ausbruchstation und der Covid-Station bleiben weiterhin untersagt. Besucher von Patienten der Akutgeriatrie und der Alterstraumatologie sollten – auch zum Schutz ihrer Angehörigen – einen Covid-Test durchführen lassen und die Patienten nur mit einem negativen Testergebnis besuchen.

 

Engmaschige Mitarbeitertestungen

Auf der betroffenen Station erfolgen bis auf weiteres wöchentlich Personaltestungen. In den Risikobereichen wie zum Beispiel Zentrale Notaufnahme (ZNA) wird nach verfügbaren Kapazitäten im 14-tägigen Rhythmus getestet. Alle anderen Mitarbeiter werden mindestens alle vier Wochen getestet.

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