Die Kühlung auf minus 80 Grad …

Gesundheitsministerin nimmt Stellung zur Teststrategie und zu den Impf-Herausforderungen

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Es sei nicht so gedacht, dass jemand jeden Morgen mal zum Testen gehe – sondern eben nur dann, wenn man Sorge habe, wenn man vielleicht jemanden besuchen möchte im Seniorenheim. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat gestern Abend im Bayerischen Fernsehen die Corona-Teststrategie im Freistaat verteidigt, natürlich habe man eventuelle Engpässe bei Laboren stets im Blick. Klar sei, wenn jemand Symptome verspüre, dann müsse er auf jeden Fall getestet werden. Im Hinblick auf einen Corona-Impfstoff sieht Huml vor allem logistische Herausforderungen …

Die Herausforderung sei bei den Impfstoffen, die bisher im Gespräch seien, dass sie extrem tiefgekühlt werden müssen. Und zwar auf minus 80 Grad. Und das heiße, man brauche eine permanente Ultratiefkühlung …

Geplant seien neun Standorte in Deutschland, wo der Bund die Impfstoffe hinliefere. Die Landkreise und Kommunen vor Ort sollen dann sogenannte Impfzentren aufbauen – vermutlich an den Plätzen, an denen die Testzentren stehen – im Landkreis-Fall also die Loretowiese in Rosenheim.

Aber nicht nur Impfzentren müssen aus dem Boden gestampft werden –  zusätzlich braucht’s mobile Impf-Teams, um etwa die Bewohner in Altenheimen zu impfen. Und dieses Personal muss der jeweilige Landkreis dann also ebenfalls stellen.

Quelle BR

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