Teurer Zwischenstopp bei der Polizei

Strafbefehl aus dem Jahr 2013 – Slowake muss rund 2.800 Euro zahlen

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Die Bundespolizei hat in der Nacht auf den heutigen Mittwoch auf der Inntalautobahn einen gesuchten Slowaken gefasst. In der Grenzkontrollstelle nahe Kiefersfelden überprüften die Beamten die Personalien des 32-Jährigen, der mit einem Kleintransporter unterwegs war. Wie sich mithilfe des Polizeicomputers herausstellte, wurde der Mann seit geraumer Zeit von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gesucht.

Bereits 2013 war gegen den slowakischen Staatsangehörigen aufgrund einer von ihm begangenen Straßenverkehrsgefährdung ein Strafbefehl erlassen worden. Seither hatte er Justizschulden in Höhe von rund 2.800 Euro offen. Bei seiner Festnahme auf der A93 konnte er den geforderten Betrag vor Ort allerdings nicht zahlen. Deshalb musste er den Bundespolizisten zur Dienststelle nach Rosenheim folgen.

Um die gerichtlich festgelegte Ersatzfreiheitsstrafe von 80 Tagen abzuwenden, zapfte er bildhaft alle ihm verfügbaren Geldquellen an. Schließlich gelang es ihm doch noch die Geldstrafe zu begleichen, sodass ihm der Gang ins Gefängnis erspart blieb. Im Anschluss an diesen verhältnismäßig teuren Zwischenstopp in der Bundespolizeiinspektion, durfte er seine Fahrt wieder fortsetzen.

 

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