Bildung schafft Heimat

Neue Broschüre stellt Aktivitäten des Bezirks Oberbayern vor - Herausforderungen der Zeit begegnen

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Kann Bildung Heimat sein? Diese Frage beantwortet eine neue Broschüre des Bezirks Oberbayern mit einem klaren Ja. Auf rund 90 Seiten zeigt sie die große Bandbreite der Bildungsaktivitäten des Bezirks Oberbayern. Gleichzeitig wird deutlich, wie die darin vorgestellten Einrichtungen nicht nur Wissen und Können, sondern auch das Gefühl von Zugehörigkeit vermitteln.

Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis macht schnell klar, wie sehr der Bezirk die Bildungslandschaft in Oberbayern bereichert – gerade auch für junge Menschen mit Behinderungen. Vorgestellt werden zunächst die bezirkseigenen Schulen und die Einrichtungen, für die der Bezirk Sachaufwandsträger ist.

So beispielsweise die Schulen für Holz und Gestaltung in Garmisch-Partenkirchen, das Agrarbildungszentrum in Landsberg am Lech, das Berufsbildungswerk München mit dem Förderschwerpunkt Hören und Sprache oder auch die Johann-Nepomuk-von-Kurz-Schule in Ingolstadt für Kinder mit körperlichen und motorischen Einschränkungen.

Bezirk als Partner und Förderer

Für zahlreiche weitere Bildungsstätten in Oberbayern ist der Bezirk zwar nicht Träger, aber Partner und Förderer. Ein Schwerpunkt sind auch hier die Einrichtungen für junge Leute, die besondere Unterstützung brauchen – wie die drei geförderten Berufsschulen in Schrobenhausen, München und Herzogsägmühle. Über sein Kommunalunternehmen kbo – Kliniken des Bezirks Oberbayern ist er außerdem zuständig für eine Reihe von Berufsfachschulen für Pflege und Pflegehilfe.

Der Bezirk bildet aber auch selbst aus. Sowohl in der Münchner Bezirksverwaltung als auch in den bezirklichen Einrichtungen in Oberbayern können junge Menschen eine duale Ausbildung absolvieren, die durchaus überraschende Möglichkeiten bietet. So werden beim Bezirk nicht nur Verwaltungsfachleute, sondern beispielsweise auch Fischwirte oder Hotelfachkräfte ausgebildet.

Herausforderungen der Zeit begegnen

Weit über die Schule hinaus führen die Angebote des Bezirksjugendrings und der Jugendbildungsstätten, die der Bezirk ebenfalls unterstützt. Wichtigstes Ziel hier: Persönlichkeit entwickeln und Sozialkompetenz fördern. Und auch an der Umweltbildung ist der Bezirk Oberbayern beteiligt. Dazu tragen nicht nur seine Fachberatungen für Fischerei und für Imkerei bei, sondern auch verschiedene vom Bezirk geförderte Umweltbildungsstätten.

Bildung ist, wie Bezirkstagspräsident Josef Mederer in seinem Vorwort zur Broschüre sagt, „eines der entscheidenden Themen unserer Zeit“. Denn: „Will man den Herausforderungen der Digitalisierung und der Migration verantwortungsvoll begegnen, ist es unverzichtbar, in Bildung zu investieren.“ Mit seinen Schulen, Bildungseinrichtungen und Förderungen leiste der Bezirk seinen Beitrag, Oberbayern als weltoffene, soziale und kulturelle Heimat für alle zu gestalten.

Erhältlich ist die Broschüre „Bildung ist Heimat“ über die E-Mail bildung@bezirk-oberbayern.de oder unter www.bezirk-oberbayern.de (Bereich Publikationen). Dort kann sie auch als PDF heruntergeladen werden – barrierefrei gestaltet vom Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund in München.

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