Ab morgen die Hotspot-Strategie!

RKI meldet für Rosenheim erneut 278,5 Fälle Neuinfizierter im Inzidenzwert - Für den Landkreis 212,4 Fälle

Genau nach einem Monat November-Lockdown und zum Beginn der neuen so genannten Hotspot-Strategie (wir berichteten – siehe weiter unten im Text)) bleibt auch am heutigen Montagmorgen die kritische Tendenz in Richtung der 300 bestehen: Das Robert-Koch-Institut meldet für Rosenheim eine konstant hohe Zahl von 278,5 Fällen Neuinfizierter im Inzidenzwert. Für das Kreisgebiet registriert das RKI am Morgen 212,4 Fälle.

Der seit 2. November gültige Teil-Lockdown wird zunächst bis 20. Dezember verlängert. Ministerpräsident Markus Söder geht aber davon aus, dass die Maßnahmen bis in den Januar nötig sein werden.

Kontaktbeschränkungen werden verschärft!
Ab dem morgigen Dienstag, 1. Dezember, gelten strengere Kontaktbeschränkungen als bisher: Dann dürfen sich noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, plus dazugehörende Kinder bis 14 Jahre.

In Hotspots mit einem Wert von 200 oder mehr – was den Landkreis und die Stadt Rosenheim betrifft – werden ab morgen verpflichtend schärfere Regeln eingeführt:  Musik- und Fahrschulen werden geschlossen, Märkte und Wochenmärkte dürfen nicht mehr stattfinden (außer Lebensmittelmärkte).

An den Schulen werden die Klassen ab der 8. Jahrgangsstufe geteilt. Das führt zu einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

Nicht dabei sind Grundschulen und die Unterstufe, Kitas bleiben eh offen, und die Abschlussklassen gehören auch nicht dazu, so Söder.

Zudem bleiben für mindestens drei weitere Woche alle Kulturstätten und Freizeiteinrichtungen geschlossen. Auch Bibliotheken schließen.

Freizeit- und Amateursport darf nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts betrieben werden.

Restaurants dürfen Speisen nur liefern oder zum Verzehr zu Hause verkaufen, touristische Übernachtungen in Hotels und Pensionen sind verboten. Auch Veranstaltungen sind untersagt – bis auf Gottesdienste und Demonstrationen.

Um Weihnachtsfeiern im Familienkreis zu ermöglichen, sollen die Kontaktbeschränkungen für die Feiertage etwas gelockert werden: Vom 23. Dezember bis längstens 1. Januar 2021 sollen Treffen bis maximal zehn Personen plus dazugehörige Kinder bis 14 Jahren möglich sein.

ABER: Mitte Dezember soll die Corona-Lage noch einmal neu bewertet werden – dann wird auch entschieden, ob in Bayern tatsächlich die Zehn-Personen-Regel auch für Silvester gilt.

Söder appellierte gestern Abend noch einmal an alle, konsequent die schärferen Maßnahmen in Hotspots umzusetzen. Ansonsten habe man keine Chance, die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland wieder zu senken …

 

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