„Lehrplan-Inhalte streichen”

BLLV fordert rechtliche Regelung, wie der Quali, die Mittlere Reife und das Abi 2021 sein werden

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Der Lehrplan für Bayerns Schüler sollte nach Vorstellung des Lehrer-Verbandes BLLV coronabedingt verschlankt werden. Zeitnah müssten jetzt verbindliche Lehrplan-Inhalte, die Gegenstand der Abschlussprüfungen seien, gestrichen werden. Darüber hinaus müsse den einzelnen Schulen das Recht eingeräumt werden, in Eigenverantwortung alle Inhalte, die nicht behandelt wurden, auch nicht prüfen zu müssen. Es brauche eine rechtliche Regelung, wie der Quali, die Mittlere Reife und das Abi 2021 ausschauen …

Jede Schule sei von Corona unterschiedlich stark betroffen – es brauche daher verschiedene Konzepte. Ein bloßer Aufschub, um Druck und Stress bei allen Beteiligten zu vermindern, reiche hier keinesfalls aus, so der BLLV.

Wegen der noch immer nicht absehbaren Folgen der Corona-Krise für das laufende Schuljahr hatte Kultusminister Michael Piazolo am Montag angekündigt, dass an den Realschulen und Gymnasien die Zahl der Prüfungen reduziert werden könne. Bei Bedarf sollte bei Leistungsnachweisen schulartbezogen flexibel nachjustiert werden – wir berichteten.

Mit modularisierten, individuellen Förderangeboten sollte laut BLLV versucht werden, die derzeitige Bildungs-Ungerechtigkeit unter den Kindern wenigstens etwas aufzufangen.

Es dürfe nicht sein, dass den Schülerinnen und Schülern in den Folgeschuljahren Nachteile entstehen, die aus den durch Wechsel- und Distanzunterricht oder Quarantäne-Fehlzeiten verursachten Lernrückständen resultieren, mahnt der BLLV.

Quelle BR

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