Der Mutations-Vorbehalt …

Auf den heutigen Tag warten alle, denn heute findet der Bund-Länder-Gipfel statt und Deutschland erfährt, wie es denn weitergehen wird. Eine Vorahnung für Bayern, denn morgen dann antwortet Ministerpräsident Markus Söder mit dem Kabinett auf die Frage: Kann man den sinkenden Fallzahlen in der Corona-Inzidenz trauen? Ist der Wendepunkt da für Lockerungen – oder müssen sich alle noch weiter in Geduld üben, noch weitere 14 Tage lang vielleicht? Oder dürfen etwa die Friseure öffnen und einige Schüler mehr zurück in den Unterricht? Und hat die Ausgangssperre um 21 Uhr ihr Ende ab nächsten Montag? Die aktuelle Statistik des RKI hat heute Morgen diese Zahlen für den Landkreis …

… und zwar leicht gesunkene 63,5 Fälle im Inzidenzwert. Über Nacht musste kein weiterer Corona-Todesfall im Kreisgebiet registriert werden. 411 Verstorbene werden im Landkreis seit dem Beginn der Pandemie in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung beklagt.

In der Stadt Rosenheim ist die 50 von gestern wieder weiter weggerückt: Gestiegene 62,9 Fälle in der Inzidenz werden am Morgen gemeldet.

Unterschiedlich die RKI-Farbenlage laut der Inzidenzien in der Nachbarschaft:

Die Landkreise Ebersberg, Erding und Miesbach haben die magische Unter-50-Zahl erreicht heute – die Landkreise Traunstein und Mühldorf wabern dagegen weiter über der 100 im dunkelroten Bereich.

Bund und Länder beraten heute ab dem frühen Nachmittag über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie mit Kanzlerin Angela Merkel.

Wegen höchst ansteckender Virusmutationen, die inzwischen – laut Labor-Ergebnissen – auch im Raum München bereits verstärkt kursieren, ist mit einer wesentlichen Lockerung der Schutzmaßnahmen trotz sinkender Infektionszahlen nicht zu rechnen. Der 1. März ist im Gespräch laut Beschluss-Vorlagen – als nächstes Ziel.

 

 

 

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