Türen öffnen sich früher, als gedacht

Grundschüler dürfen vom 22. Februar an zurück ins Klassenzimmer - Ebenso Abschlussklassen Real- und Mittelschule

Es ist für die Familien sicher die wichtigste Information der soeben beendeten Pressekonferenz mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder nach der Kabinettsitzung am heutigen Donnerstagnachmittag: Die ersten Grundschüler dürfen übernächste Woche – am Montag, 22. Februar – wieder ins Klassenzimmer zurück. Und zwar im Wechselunterricht werden die Klassen eins bis vier wieder in den Schulhäusern unterrichtet. Ebenso die Förderschulen. Voraussetzung sei eine Corona-Inzidenzlage im jeweiligen Gebiet (Landkreis) von unter 100! Das Gleiche gelte für die Abschlussschüler der Realschulen sowie der Mittelschulen. Die kommende, eigentliche Faschingsferien-Woche sei dabei noch eine normale Unterrichtswoche im Distanzunterricht …

Die Schüler werden also abwechselnd im Klassenzimmer und daheim unterrichtet werden – so wie seit Anfang des Monats bereits die Abiturienten.

Die Mittelstufe muss warten

Alle anderen – 5,/6./7./8. sowie 9. der weiterführenden und 10. wie Q11 der Gymnasien –  müssen sich noch gedulden und bleiben bis auf Weiteres im Distanzunterricht. Dieser übrigens wurde heute ausdrücklich als viel besser, als zu Beginn der Pandemie dargestellt. Man habe aus Fehlern gelernt und es funktioniere mittlerweile recht gut.

Für die Schulen kündigten Markus Söder und Kultusminister Michael Piazolo ein umfangreiches Testkonzept an – in der Hoffnung auch auf baldige Selbsttest-Möglichkeiten, so Piazolo.

Ebenso wurde die Verteilung von acht Millionen Schutzmasken für Bayerns Schulen mitgeteilt. Nach den Worten von Kultusminister Michael Piazolo muss an den Schulen von Lehrkräften künftig verpflichtend eine medizinische oder eine FFP2-Maske getragen werden. Für Schüler bleibe die normale Maskenpflicht, ihnen wird aber eine medizinische OP-Maske empfohlen.

Piazolo deutete an, dass als Nächstes die fünften und sechsten Klassen zurückkehren könnten – sowie die Q11 der Gymnasien. Es sei aber unredlich, jetzt bereits konkrete Zeitpläne aufzustellen. Corona halte sich nun mal leider an keinen Plan …

Gesundheitsminister Klaus Holetschek ergänzte, dass an den Schulen rasch Selbsttests angeboten werden sollen, sobald diese offiziell zugelassen seien sowie auch erstmals sogenannte Gurgeltests. Dabei werde zuerst einmal gesammelt geprüft, ob es in einer Klasse einen Corona-Fall gebe  – bei einem positiven Ergebnis würden dann die Schülerinnen und Schüler einzeln getestet.

Vom 22. Februar an sollen grundsätzlich auch die Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb wieder geöffnet werden, wie Söder sagte. Bei einer Inzidenz von mehr als 100 bleibe es bei der Notbetreuung.

 

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