Die 35 rückt weg

Auch am heutigen Freitagmorgen eine wieder leicht gestiegene Fallzahl in der Inzidenz im Landkreis

Nein, ein zügiges Annähern an die 35 ist grad nicht mehr in Sicht: Wieder meldet das RKI auch am heutigen Freitagmorgen eine leicht gestiegene Fallzahl in der Inzidenz im Landkreis. Mit 51,7 Fällen bewegt sich das Kreisgebiet in kleinen Schritten weg von der so erhofften Lockerungszahl. Die Stadt Rosenheim dagegen rückt aktuell der 35 näher – und zwar mit 36,2 Fällen heute in der Inzidenz. Ausschlaggebend für jede weitere und so viel zitierte Perspektive im Freistaat scheint ohnehin die Inzidenz für ganz Bayern und die liegt heute bei 54,7 Fällen …

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Quelle RKI

 

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5 Kommentare zu “Die 35 rückt weg

  1. Ah. Jetzt sind wir bei 51,7….KiTAs öffen am Montag. Schulen in kleinen Grüppchen in Wechselunterricht.
    Mit meiner fast 25jährigen Erfahrung als Erzieherin und Leitung bzw. stellvertretenden Leitung in einem ländlichen Kindergarten mit drei Gruppen habe ich die Lust verloren und auch den Glauben daran, daß wir ErzieherInnen auch geschützt gehören und nicht das “Kanonenfutter” sind! Ich kann beruflich sehr wenig bis gar nichts zur Kontaktreduzierung tun.

    Es gab gute Gründe einen erneuten Lockdown auszurufen. Ganz klar. Unsere Elternschaft ging mit der Notbetreuung (Dezember 2020 bis dato) sehr, sehr umsichtig und verantwortungsbewußt um. Im Privaten halte ich mich an die Vorgaben….und nun ab 22.02.2021 “eingeschränkter Regelbetrieb”. D.h. für uns im Kindergarten ab Montag volle Gruppenstärken!

    Doch chronologisch…

    “Es ist uns natürlich bewusst, dass das im Kindergarten eine ganz besondere Situation ist: Weil die Kinder keinen Abstand halten können, weil die Erzieher sich nicht schützen können mit einer Mund-Nasen-Bedeckung. Und deshalb haben wir ja auch unterstützend Hygienekonzepte entwickelt, die wir den Kitas an die Hand geben.” so Carolina Trautner, bayerische Familienministerin im Sommer 2020! Also ab 1.7.2020 alle Kinder wieder regulär zu den vollen Buchungszeiten und alle auf einmal in die Kindertagesstätten. Zurück zum regulärem Betrieb? Wir hatten im Frühjahr mit “nur” 70 % Belegung nicht die Möglichkeiten die Hygienekonzepte komplett umzusetzen. Weder Räumlichkeiten noch Personal! Bei uns arbeiten auch alle über 60jährigen Erzieherinnen am Kind! Und ja – wir tun unser Bestes und sind kreativ im Versuch die Infektionsgesetze einzuhalten. Die Kinder brauchen Körperkontakt und bleiben nicht auf Abstand. Wir tragen immer Masken.

    Anfang Februar dann konnte ich der Presse entnehmen “Vorsichtige Lockerungen bei KiTas….und die Schule darf kein Versuchslabor sein…..An oberster Stelle steht weiterhin der Schutz der Lehrkräfte und Schüler”! An Grundschulen dann Wechselunterricht eben in Grüppchen.

    Im Regelbetrieb – auch wie ab 22.2.2021 “eingeschränktem Regelbetrieb” sind Infektionsketten definitiv nicht mehr nachvollziehbar! Wir wünschen uns von der Politik für unsere Familien der Kindergartenkinder und deren Großeltern, den anderen Beschäftigten eines Kindergartens (Hausmeister, Putzfrauen, Köchinnen,…) und dem pädagogischen Personal, daß die Elementarpädagogik (vorschulischer Bereich) genauso ernstgenommen wird wie der schulische Bereich.

    Wissenschaftler wie der Chef Virologe der Berliner Charite´, Prof. Christian Drosten, hatten zuletzt betont, dass sehr wohl KiTas und Schulen eine große Rolle am Infektionsgeschehen spielen!

    Dazu kommt jetzt noch die Sorge um eine schnellere Ausbreitung durch Corona-Mutationen, die auch schon in ersten Kitas (so in Köln oder im rheinland-pfälzischen Kreis Bitburg-Prün) zu Ausbrüchen geführt haben.

    Daß wir alle in einem Dilemma stecken ist mir klar: Kinder im Kindergartenalter brauchen andere Kinder, nicht alle Kinder sind zu Hause bestens aufgehoben, Schließungen von Kindergärten kann Bildungsbenachteiligungen herauskehren! Viele Eltern sind auf verläßliche Kindergartenangebote oft aus beruflichen Gründen heraus angewiesen. Allerdings geht es nicht nur um die Kinder und die Eltern! Es geht auch um Menschen, die am kleinen Menschen – am KIND – in KiTas arbeiten!!!

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    1. Liebe Frau Steiner, ich verstehe Ihre Sorge sehr gut! Was könnte konkret helfen? Ich denke an Luftreinigungsgeräte und CO2-Ampeln.

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      1. Was für eine Frage!
        Fängt mit „I“ an und hört mit „mpfen“ auf.

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      2. Ach, Frau Fuchs, Sie werden doch nicht ein Luftreinigunggerät in jeden Raum von der Garderobe bis zur Toilette stellen wollen, und draußen vor der Tür noch eine Ampel, ob das Virus da huh schreit? Nix für ungut, nicht böse gemeint. Frau Steiner dürfte sich wohl vor allem eine bevorzugte Impfung der Erzieherinnen und des gesamten sonstigen Personals wünschen (warum nicht längst erfolgt?), oder zumindest eine regelmäßige Testung. Eine regelmäßige Testung der Kinder wird ja wohl niemand ernsthaft ins Auge fassen. Ich gebe zu, Frau Steiner, dass das Sie selbst vorbeugend erst nach den Imfpungen schützt, aber dazu fällt mir außer der weiteren Schließung alternativ nichts ein, und das wollen wir wohl beide nicht.Öffnen ja, aber bestmöglicher Schutz auch ja. Ich habe unterstellt, Sie sind impfbereit.

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        1. Stimmt, Impfen kommt ja jetzt wohl glücklicherweise früher für ErzieherInnen und LehrerInnen. Das ist gut so! Und warum nicht auch Gurgeltest so schnell wie möglich in Kitas und Grundschulen.

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