Die letzten zehn Tage entscheiden

Nach Tirol-Neueinstufung durch RKI: Grenzkontrollen im Landkreis gehen zunächst weiter

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Die Kontrollen im Landkreis an der Grenze zu Österreich sind am gestrigen Sonntag trotz veränderter Risikoeinstufung durch das Robert-Koch-Institut weitergegangen. Es gebe aktuell keine Veränderung, hieß es von der Bundespolizei. Das RKI hatte am Freitag bekanntgegeben, mit Wirkung zum Sonntag 0 Uhr das österreichische Bundesland Tirol nicht mehr als Virusvarianten-Gebiete einzustufen, sondern ‘nur noch’ als Hochinzidenz-Risikogebiet. 

Am Grenzübergang Kiefersfelden zu Österreich sei der Verkehr ohne größere Behinderungen abgelaufen.

Was die Regeln nach der bayerischen Quarantäneverordnung angeht, die unter anderem verschärfte Test-, Anmelde- und Quarantänepflichten für Virusvarianten-Gebiete vorsieht, entfaltet die veränderte Einstufung beim RKI ohnehin erst langsam ihre Wirkung.

Hier gilt nämlich, sich in den zehn Tagen vor Einreise in seinem solchen Gebiet aufgehalten zu haben. Das gilt auch dann, wenn es inzwischen nicht mehr so eingestuft wird …

Die Kurzfassung:

Seit dem gestrigen Sonntag, 28. März, hat Deutschland die Einstufung Tirols als Virusvarianten-Gebiet aufgehoben. Viele Einreisende aus Tirol müssen aber noch verschärfte Quarantäne-, Test- und Anmeldepflichten erfüllen. Entscheidend ist, ob man sich in den vergangenen zehn Tagen in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten hat.

 

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