Entschleunigt durchs Wohngebiet

SPD-Räte beantragen Start eines Pilotprojekts zur Errichtung von Tempo-30-Zonen in Feldkirchen-Westerham

image_pdfimage_print

Verkehrsberuhigung in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham zählt zu den thematischen Schwerpunkten der SPD. Deren Gemeinderäte Heinz Oesterle und Pankraz Schaberl wollen in diesem Zusammenhang nun kurzfristige Erfolge im Thema Verkehrsberuhigung erzielen. Deshalb beantragen sie beim Gemeinderat den Start des Pilotprojekts zur Errichtung von Tempo-30-Zonen. Untersuchungsgebiet soll dabei das Wohngebiet zwischen Mangfall und Bahnlinie in Westerham sein.

Verkehrsberuhigung bildet neben der Schaffung bezahlbaren Wohnraums und einer zukunftsträchtigen und bürgerfreundlichen Ortsentwicklung einen der thematischen Schwerpunkte, der SPD Feldkirchen-Westerham.
Gerade im Hinblick auf das Thema Verkehrsberuhigung möchten die SPD-Gemeinderäte Heinz Oesterle und Pankraz Schaberl nun auch kurzfristige und schnellere Lösungen erzielen. Deshalb beantragen sie im Gemeinderat eine Vorgehensweise zur Einrichtung verkehrsberuhigter Gebiete (Tempo 30-Zonen), die ins Konzept eines Integrierten Städteentwicklungskonzepts (kurz: ISEK) passen.

Der Gemeinderat Feldkirchen-Westerham hat sich im November 2020 hinsichtlich der Vorgehensweise zur Einführung eines Tempo30-Tempo50-Bedarfsnetz entschlossen, den ursprünglichen Beschluss vom Vorjahr aufzuheben und diesen stattdessen in ein ISEK einfließen zu lassen.

Die SPD Feldkirchen-Westerham begrüßt grundsätzlich die Entwicklung eines ISEK, das sich nicht nur auf das Thema Verkehrsberuhigung konzentriert, sondern die Gemeindeentwicklung ganzheitlich betrachtet.

Hierbei werden verschiedene Faktoren wie Wohnen, Mobilität und Umwelt berücksichtigt.

Der Antrag der beiden SPD-Gemeinderäte schlägt vor, das Wohngebiet zwischen Mangfall und Bahnlinie in Westerham als Untersuchungsgebiet für das Pilotprojektes der Tempo-30-Zone zu nutzen. Die gewonnenen Erfahrungen sollen für weitere ISEK Projekte genutzt werden und gleichzeitig zeigen, wie die Bevölkerung erfolgreich in ISEK-Projekte eingebunden werden kann.

In der Vergangenheit hatte bereits der Arbeitskreis Verkehr, bestehend aus interessierten und engagierten Gemeindebürgern, Lösungen für ein gesamtgemeindliches Tempo30-Tempo50-Bedarfsnetz erarbeitet.

Der SPD liegt jetzt ein ausführliches Exposé (100 Seiten) zu einem integrierten Stadtentwicklungs-Konzept für Feldkirchen-Westerham vor, das von einem Gemeindebürger ausgearbeitet wurde. Wie schon beim Arbeitskreis Verkehr sei es das Ziel, den Verfasser zu unterstützen und zu begleiten.

Das Exposé liegt dem ISEK-Verantwortlichen der Gemeinde vor und der Verfasser ist außerdem gerne zur weiterführenden Zusammenarbeit mit der Gemeinde bereit. Vielleicht könne man mit so einer Kompetenz neben einer praxisbezogenen Entwicklung am Ort mit Augenmaß, somit auch noch Kosten bei der Projektierung sparen.
 
Heinz Oesterle ist seit 1994 Mitglied des Gemeinderats Feldkirchen-Westerham und Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses und Mitglied in folgenden Ausschüssen:
• Haupt- und Finanzausschuss
• Umwelt-, Energieausschuss und Soziale Ortsentwicklung
• Bauausschuss (Stellvertreter)
• Kultur-, Sport- und Vereinsausschuss (Stellvertreter)

Pankraz Schaberl gehört seit 2020 zum Gemeinderat Feldkirchen-Westerham. Der gelernte Hotelfachmann und jetziger Geschäftsleiter im Einzelhandel wuchs auf einem landwirtschaftlichen Bio-Hof auf. Trotz der Jahre im Ausland und in München blieb Pankraz seiner Heimatgemeinde Feldkirchen-Westerham stets verbunden, die nun vor zwei Jahren zusammen mit seinem Lebenspartner endgültig sein Lebensmittelpunkt geworden ist. Nicht nur als Gemeinderat, sondern auch als Theaterspieler ist er in der Gemeinde fest verwurzelt.

Siehe auch:

Pankraz Schaberl nominiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren