Jetzt heißt es für Bad Aiblinger Bürger „Raus aus dem Auto und rauf auf den Sattel“, denn die Fördermittel für den Zuschuss beim Kauf von Lastenrädern stehen ab dem 1. Mai zur Verfügung. Schon im letzten Jahr hatte der Stadtrat Bad Aibling dem CSU-Antrag auf Mitteleinstellung und Umsetzung eines kommunalen Förderprogramms zur Anschaffung von Lastenrädern zugestimmt. Nun hat die neue Klimaschutzmanagerin der Stadt Bad Aibling, Natalie Tomlinson-Kurz, als erste Amtshandlung dem Stadtrat im April die Förderrichtlinien und die Umsetzung des Programms vorgelegt. Mit bis zu 500 Euro bezuschusst die Stadt Bad Aibling den Kauf eines elektrisch unterstützten Lastenrades (maximal 20 Prozent des Verkaufspreises). 

„Mit diesem kommunalen Förderprogramm zahlen wir mithin auf die Ziele des Bundesverkehrsministers Scheuer ein, der diese Woche auf dem Radverkehrskongress verkündet hat, dass er Deutschland bis 2030 zum Fahrradland machen möchte“, sagt Tomlinson-Kurz.

„In der Pandemie sind die Vorteile des Fahrradfahrens und damit der Lastenräder nochmals stärker in den Vordergrund gerückt und das Interesse an dieser alternativen Mobilität ist stark gestiegen“, ergänzt Bürgermeister Stephan Schlier. Alleine im letzten Jahr sind ca. fünf Millionen Fahrräder in Deutschland verkauft worden und die Nachfrage hält an. Lastenräder gehören immer häufiger zum Stadtbild und eignen sich sehr gut für den innerstädtischen Verkehr, denn sie fahren nicht nur geräuschlos und emissionsfrei, sondern sie bieten viel Stauraum, aber benötigen gleichzeitig weniger Platz als ein Pkw.

Auch bei der Stadtverwaltung Bad Aibling ist seit kurzem ein Lastenrad als Dienstfahrzeug im Einsatz.

 

Interessenten kontaktieren Natalie Tomlinson-Kurz unter natalie.tomlinson-kurz@bad-aibling.de. Weitere Informationen über die Förderrichtlinien und die Antragsstellung unter https://www.bad-aibling.de/stadt/umwelt-und-klima/foerderprogramm-fuer-lastenraeder/

 

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